"Wenn ihr vor der Krippe betet, denkt auch an mich": Franziskus' Bitte an die Kinder

Kinder auf dem Petersplatz am Sonntag, 20. Dezember 2015
Foto: CNA/Alexey Gotovskiy
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Am Ende des sonntäglichen Angelusgebetes richtete Papst Franziskus einige kurze Worte an die Kinder Roms, die zur traditionellen "Jesuskindsegnung" in den Vatikan gekommen waren und bat sie: "Wenn ihr vor Euren Krippen betet, dann denkt auch an mich, so wie ich an Euch denke."

An vierten Adventssonntag waren auf dem Petersplatz die Kinder des Zentrums der römischen Oratorien – ein in Italien gebräuchlicher Name für Kinder- und Jugendfreizeitstätten – versammelt, die gestern ihr Jubiläum gefeiert hatten. Die Kinder nahmen an der Segnung der "Jesulein" teil, der kleinen Statuen des Jesuskindes, die sie dann in die Krippen ihrer Familien und Pfarreien legen werden.

"Ich grüße Euch alle sehr herzlich, liebe Pilger aus verschiedenen Ländern, die ihr an diesem Gebetsmoment teilnehmt. Heute richtet sich der erste Gruß an die Kinder Roms, die zur traditionellen Segnung der Jesuskinder gekommen sind, die vom Zentrum der römischen Oratorien organisiert worden ist. Diese Kinder können ganz schön Tumult machen, hm? Liebe Kinder, hört gut zu: "Wenn ihr vor Euren Krippen betet, dann denkt auch an mich, so wie ich an Euch denke. Ich danke Euch und wünsche Euch frohe Weihnachten!" so Franziskus.

Der Papst begrüßte auch die Familien der Gemeinschaft "Kinder im Himmel" und jene, die "in der Hoffnung und im Schmerz mit dem Krankenhaus Bambino Gesù verbunden sind. Liebe Eltern, ich versichere Euch meine geistliche Nähe und ermutige Euch, Euren Weg des Glaubens und der Geschwisterlichkeit weiter zu gehen."

Die Kinder der Zentrums der römischen Oratorien hatten den Tag mit einer Heiligen Messe im Petersdom begonnen, der Kardinal Angelo Comastri vorstand. In seiner Predigt nahm er Bezug auf Mutter Teresa von Kalkutta, deren Heiligsprechung vom Heiligen Vater genehmigt worden war.

Kardinal Comastri sagte den Kindern, dass es gerade das Jesuskind war, das der Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe den Mut gegeben hatte, auf den gefährlichen Wegen von Kalkutta zu gehen und sich um die Armen zu kümmern.