Was alle Katholiken über den Apostel und Heiligen Andreas wissen sollten

Aus dieser Perspektive sehen die beiden Kuppel von Andreas (links) und dem Petersdom fast gleich groß aus.
Foto: EWTN/Paul Badde
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Zum Festtag des Apostels Andreas ein besonderes Bild aus Rom der beiden Brüder, Jünger, Apostel:  Andreas und Simon (Peter). Die linke Kuppel ist die von Andreas, und die rechte natürlich die des Petersdoms. Unser Fotograf, der bekannte Autor und Journalist Paul Badde, hat die beiden so eingefangen, dass die Kuppeln fast gleich groß sind. 

Die weiteren Bilder zeigen den Sarkophag von Andreas in Patras sowie seinen Platz auf der Fassade von Sankt Peter mit Jesus und Johannes dem Täufer, dessen Jünger er zuerst war, bevor er mit seinem Bruder Jesus folgte, wie wir aus dem Johannesevangelium wissen.

Andreas stammte mit seinem Bruder vom See Genezareth. Nach der Auferstehung des Erlösers predigte er die Frohe Botschaft – so berichten uns die Kirchenväter – in Epirus, Kappadokien, Skythien, Thrakien, Makdenonien. Gekreuzigt wurde er zur Zeit des Kaisers Nero vom Statthalter Aegeas in Patras, Griechenland – weil er dessen Frau bekehrt hatte.

Der Legende nach war sein Kreuz aus schrägen Balken gefertigt. Deshalb heissen diese X-förmigen Kreuze bis heute "Andreaskreuz". 

Den eifersüchtigen Statthalter hat die gerechte Strafe für seine Ermordung des Apostels schnell ereilt: Auf der Rückkehr von der Hinrichtung soll er dem Wahnsinn verfallen sein.