100 Jahre Marienweihe Bayerns: Tausende feiern Patrona Bavariae am Münchner Marienplatz

Die Mariensäule in München: Tausende feierten zu ihren Füßen am 13. Mai 2017 das 100-jährige Jubiläum der Weihe Bayerns an die Muttergottes.
Foto: Nino Barbieri via Wikimedia (CC BY-SA 2.5)
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Voll besetzt war der Münchner Marienplatz am heutigen Samstag zum Fest für die Schutzfrau Bayerns: Tausende Pilger feierten das 100-jährige Gedenken der Weihe des Landes an die Gottesmutter.

Während eine halbe Million Menschen aus aller Welt in Fatima mit Papst Franziskus die Heiligsprechung der Hirtenkinder Francisco und Jacinta feierten, kamen rund zehntausend Pilger in die bayerische Hauptstadt, um die Weihe des Landes an die Gottesmutter zu erneuern. 

"Mit Maria auf dem Weg"

Der Festgottesdienst und die anschließende Marienweihe waren der Höhepunkt und Abschluss vieler Veranstaltungen rund um das Jubiläum des 1917 zum ersten Mal gefeierten Festes unter dem Motto: "Mit Maria auf dem Weg". (Natürlich ist die Marien-Verehrung in Bayern viel älter).

In den vergangenen sechs Jahren kamen die bayerischen Gläubigen jeweils in einem anderen bayerischen Bistum zusammen, um die Gottesmutter Maria um ihren Schutz und ihre Fürsprache zu bitten.

Am heutigen Samstag zogen aus allen bayerischen Bistümern, zusammen mit sämtlichen Bischöfen des Landes, die Pilger - darunter auch orthodoxe Christen, 700 Ministranten, viele Trachtler  - sternenförmig zur Mariensäule.

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feierte die heilige Messe. In seiner Predigt sagte er, es gebe keinen Weg der Kirche ohne Begleitung der Gottesmutter Maria.

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