Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung

Maria ist nicht nur die Gottesmutter, sondern auch die "Königin der ganzen Schöpfung", schreibt Papst Franziskus in "Laudato Si"
Foto: Pixabay / Cbdlq
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Am kommenden Freitag jährt sich zum dritten Mal der von Papst Franziskus ausgerufenen "Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung". In Deutschland wird an diesem Tag auch der "Ökumenische Tag der Schöpfung" organisiert, in der Verantwortung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilt, ruft der Vorsitzende der ACK, Bischof Karl-Heinz Wiesemann von Speyer, die Gläubigen in Deutschland auf, sich an diesem Schöpfungstag zu engagieren und sich durch Gebet, Gottesdienst und gemeinschaftliche Veranstaltungen an die je eigene Verantwortung für die Schöpfung erinnern zu lassen."

"In einer mehr und mehr globalisierten Welt, die von Terror und Angst heimgesucht wird, vergessen wir manchmal den dankbaren Blick auf Gottes gute Schöpfung. Für diese Schöpfung müssen wir eine generationenübergreifende Verantwortung übernehmen", teilte Bischof Wiesemann mit.

"Wer heute nicht an morgen denkt, versündigt sich an den kommenden Generationen."

Die Feier des Schöpfungstages sei ein Schwerpunkt für Papst Franziskus. "In der Enzyklika Laudato Si macht der Papst Handlungsvorschläge, die wir mutig in unseren Gemeinden aber auch auf der überregionalen Ebene aufgreifen sollten", so Bischof Wiesemann.

Hintergrund

Der Ökumenische Tag der Schöpfung wird seit mehreren Jahren jeweils am ersten Freitag im September von der Gemeinschaft der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) mit einer zentralen Feier begangen. 

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