Papst Franziskus beichtet

Papst Franziskus beichtet im Petersdom am 17. März 2017
Foto: CNA/L'Osservatore Romano
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Zum Abschluss des gestrigen Bußgottesdienstes ging er selber beichten: Nachdem er das Sakrament der Versöhnung sieben Gläubigen gespendet hatte - vier Frauen und drei Männern -, war Papst Franziskus der erste, der selber im Petersdom die Beichte ablegte.

Statt eine Predigt zu halten entschied sich Franziskus, wie bereits bei früheren Bußgottesdiensten, über einen längeren Zeitraum zu schweigen. Eine Zeit der Stille, um über die Lesungen nachzudenken, zu beten und sein Gewissen zu prüfen vor der Beichte.

Vor dem Gottesdienst hatte der Papst mit Teilnehmern des Jahreskurses der Apostolischen Pönitentiarie gesprochen, einem der drei obersten Gerichtshöfe des Vatikans. Dabei ging es darum wie wichtig es ist, als Beichtvater gut vorbereitet und verfügbar zu sein.

Dabei betonte Franziskus, dass ein guter Beichtvater ein Mann des Gebets sein müsse; ein Mann, der auf den Heiligen Geist achte und die Unterscheidung der Geister pflege.

Der Bußgottesdienst findet eigentlich immer am vierten Freitag der Fastenzeit im Petersdom statt, in Vorbereitung auf die "24 Stunden für den Herrn", einer Initiative die jährlich am vierten Freitag und Samstag der Fastenzeit stattfindet.

In diesem Jahr wurde der päpstliche Bußgottesdienst jedoch um eine Woche vorverlegt. 

Fast 100 Priester standen danach den Gläubigen zum Ablegen der Beichte zur Verfügung. Vier Frauen und drei Männer beichteten beim Papst. 

Die Aktion "24 Stunden für den Herrn" findet am 24. und 25. März 2017 auch im deutschsprachigen Raum der katholischen Welt statt. Lobpreis, Anbetung und Fürbitte werden in vielen Kirchen von Pfarreien und Gemeinschaften angeboten. 

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