Wird er wieder Jesus spielen? Jim Caviezel über den Nachfolge-Film zur "Passion Christi"

Jim Caviezel
Foto: Genevieve via Flickr (CC BY-20)
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Wird er wieder Jesus spielen? In einem kürzlich gegebenen Interview sprach Jim Caviezel, der Schauspieler, der im berühmten Film "The Passion of the Christ" den Sohn Gottes darstellte, über die Möglichkeit, dass er in der geplanten Fortsetzung des Films rund um die Auferstehung erneut den Erlöser verkörpern könnte.

"Ich möchte wieder mit [Mel] Gibson arbeiten. Diesmal wird es ein Film über die Auferstehung sein. Wenn 'The Passion of the Christ' viele Menschen inspiriert hat, Gutes zu tun, warum versuchen wir es dann nicht nochmal? Ich fühle, dass es einen neuen Vorsatz in meinem Leben gibt", sagte der Schauspieler in einem Interview, das in Polen von dem Journalisten und Kinokritiker Lukasz Adamski geführt worden war.

Caviezel versicherte, dass die Rolle des Jesus "der größte Aufwand" war, den er je auf sich genommen hatte, denn "es gibt nichts Glorreicheres und zugleich nichts Demütigenderes" als diese Rolle. Es gebe "nichts, was einen besser die Demut lehren könne."

Neben dieser Rolle in "The Passion of the Christ" spielte Jam Caviezel die Hauptrolle in den erfolgreichen Hollywood-Produktionen "Monte Christo" und "Der schmale Grat" und vor Kurzem endete seine Teilnahme an der Fernsehserie "Person of Interest".

"In den letzten fünf Jahren in einer Serie mitzuspielen über einen Mann auf der Suche nach Sinn, ist nicht nur wegen des Geldes. Ich mache es aus Liebe. Das ist mein christlicher Auftrag".

Über seine Karriere als Schauspieler nach "The Passion of the Christ" sagte er, er habe ganz plötzlich "aufgehört einer der fünf populärsten Schauspieler im Studio zu sein, ohne etwas Böses getan zu haben".

"Ich habe nur die Rolle des Jesus gespielt. Hat mich diese Ablehnung persönlich getroffen? Nun gut, jeder hat ein Kreuz zu tragen. Die Welt ändert sich... aber ich werde nicht immer in dieser Welt sein. Auch die Produzenten von Hollywood nicht. Irgendwann wird jeder Rechenschaft ablegen müssen, für das, was er getan hat".

Obwohl er von der Hollywood-Industrie abgelehnt wurde, bekannte der Schauspieler, "dass der Name Jesu über allem steht."

"Es ist auch der polemischste Name aller Zeiten. Die Liebe ist umstritten und Er ist die fleischgewordene Liebe. Jesus sprach zu den Römern von Liebe und deshalb wurde er getötet. Er wurde von seinem eigenen Volk verraten und von allen verlassen. Meine Pflicht war es nicht nur, ihn auf der Leinwand darzustellen, sondern im Einklang mit dem Evangelium zu leben, jeden Tag, und ein Zeugnis für die Wahrheit abzulegen", so Caveziel abschließend.

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