Vor Kölner Dom und anderen Plätzen: Mehr Barrikaden gegen Terror-Gefahr

Luftbild des Kölner Doms und seiner Umgebung
Foto: Pixabay / Free-Photos (Gemeinfrei)
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Neue Barrikaden sollen besser vor Terror-Attacken schützen: Große, mehrere hundert Kilogramm schwere Steine versperren ab sofort den Weg zur Domplatte in Köln. Auch andere Kommunen schützen sich mit Sperren und Blockaden vor der Gefahr durch Islamisten und andere Terroristen.

Als Folge der Angriffe in Spanien vergangene Woche wollen die Stadt Köln und deren Polizei ihr Sicherheitskonzept verbessern, hieß es dazu in Medienberichten.

Bei den Angriffen in Barcelona und Cambrils am 17. August kamen insgesamt 18 Personen ums Leben, darunter allein 13 unschuldige Menschen in Barcelona, als ein Islamist mit einem Lieferwagen gezielt Menschen niederfuhr. Den Fahrer konnte die Polizei wenige Tage später stellen. Er wurde erschossen.

Der Islamische Staat (IS) reklamierte die Tat für sich; Islamisten verübten zuvor ähnliche Anschläge unter anderem in Nizza, Berlin und London.

Historische Steine statt Beton und Wassertanks

Während andernorts – etwa in Neuss und Duisburg – Betonsperren oder Wassertanks zum Einsatz kommen, werden in Köln die Teile kleiner Türme strategisch so platziert, dass sie den Dom und den Platz darum vor solchen Angriffen durch die Dschihadisten und andere Terroristen schützen sollen. Sie waren zuvor in der Dombauhütte gelagert.

"So schützt der Dom gewissermaßen selbst seine Besucher", zitierte "RP Online" den Kölner Polizeipräsidenten, Uwe Jacob.

Damit Einsatzkräfte und Lieferwagen durchkommen, soll zudem eine "mobile Sperre" in Form eines Polizei-Fahrzeugs im Dienst sein, hieß es weiter.

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