Diese Ordensfrauen opfern ihre Blindheit für die Erlösung der Welt auf

Die Sakramentinerinnen von Don Orione in Santiago de Chile
Foto: CNA / Orden
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Am kommenden 15. August feiern die Sakramentinerinnen des Heiligen Don Orione den 90. Jahrestag ihrer Gründung. Seit jenem Tag im Jahre 1927 opfern sie etwas ganz Besonderes für die Erlösung der Welt auf: ihre Blindheit.  

Die Gemeinschaft blinder Nonnen sind der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments geweiht. Sie tragen ein markantes weißes Habit, ein rotes Skapulier und auf die Brust gestickt, eine weiße Hostie.

"Ich beabsichtige, diesen neuen Zweig der Ordensfamilie als Blume vor dem Thron der Gesegeneten Jungfrau zu bringen, so dass sie selbst, mit ihren gesegneten Händen, diese Jesus im Allerheiligsten Sakrament aufopfert", sagte ihnen der heilige Luigi Orione am Tag der Gründung, dem 15. August 1927.

Der Zweig der Kleinen Missionarschwestern der Nächstenliebe (LMSC) hat sich zum Ziel gesetzt, Gott "die Entbehrung des Augenlichts für jene [aufzuopfern], die noch nicht die Wahrheit kennen, damit sie zu Gott kommen mögen, dem Licht der Welt".

Darüberhinaus unterstützen sie die Eucharistische Anbetung und opfern "die apostolische Arbeit der LMSC und der Söhne der Göttlichen Vorsehung" auf, den beiden vo Sankt Luigi Orione gegründeten Kongregationen. 

Die Kongregation ist in Italien, Spanien, den Philippinen, Kenia, Argentinien, Brasilien und Chile vertreten.

In Chile gibt es sie seit 1943, und derzeit leben dort drei Schwestern: Sr. María Luz Ojeda, Sr. Elizabeth Sepúlveda, and Sr. María Pía Urbina, die derzeit auf Mission in den Philippinen ist.

Diese Schwestern nehmen an Computer-Unterricht teil, damit sie die vielen Gebetsanliegen, die sie über Facebook erhalten, alle vor das Allerheiligste Sakrament bringen können. Die Schwestern beten für jedes Anliegen, dass sie erhalten. 

Sr. María Luz Ojeda verlor bei einem Unfall einen Großteil ihres Augenlichts. Im Alter von 30 Jahren war sie völlig erblindet.

"Manchmal danke ich persönlich Gott, denn so war ich in der Lage, der Kongregation beizutreten. Vor dem Allerheiligsten Sakrament sage ich oft dem Herrn: 'Das ist mein Weg, Dir zu helfen, Seelen zu retten', und bin glücklich", sagte Sr. María Luz gegenüber CNA.

Die Schwester erklärte, dass "wir jeden Tag in unserem Gebet und der Andacht dem Herrn die Armut, Leiden und Trauer der Menschheit darbieten".

"Vielleicht wird das, was ich sagen werde, so klingen, als würde ich zu viel behaupten, aber das werde ich dem Herrn darbieten, am Tag, an dem er mich zu ihm ruft – dass ich ihm geholfen habe, Seelen zu retten".

Die Schwestern widmen jeden Wochentag einer besonderen Intention: Montag den Kranken, Dienstag den jungen Menschen, Mittwoch für den Frieden, Donnerstag um Berufungen, Freitags für die Alten, Samstag für Kindern und Sonntag für Familien.

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