Bestürzung und Gebet: Papst Franziskus äussert sich zu Hanau

Papst Franziskus
Foto: Vatican Media

Papst Franziskus hat sich – wie in solchen Umständen üblich – in einem Telegramm von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zu der Bluttat im hessischen Hanau geäußert. In der Botschaft an Bischof Michael Gerber von Fulda heißt es, der Pontifex habe "mit Bestürzung" von der "schrecklichen Gewalttat in Hanau Kenntnis erhalten, die unschuldige Menschen in den Tod gerissen hat". 

Franziskus nehme "Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen" und drücke ihnen "seine Nähe in ihrem Schmerz" aus.

"Im Gebet vertraut Papst Franziskus die Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes an. Er bittet Christus, den Herrn des Lebens, alle Trauernden mit Trost und Zuversicht zu erfüllen und sie mit seinem Segen und Frieden zu begleiten."

Ein 43 Jahre alter Deutscher hat am Mittwochabend wahllos das Feuer auf Personen in einer Bar und einem Kiosk eröffnet – aus offenbar rassistischen bzw. fremdenfeindlichen Motiven. 9 Menschen wurden getötet. Anschließend tötete der Mann offenbar seine Mutter und sich selbst. Die Behörden ermitteln.