Päpstliche Stiftung kündigt Millionen-Zuschüsse für wohltätige Projekte an

Die Statue des Heiligen Petrus blickt über den Petersplatz im Vatikan am 3. Juni 2016.
Foto: CNA/Martha Calderon (Bild digital bearbeitet).

Über neun Millionen US-Dollar für Diözesen in 64 Ländern wird die Stiftung "The Papal Foundation" im kommenden Jahr zur Verfügung stellen – umgerechnet etwa 7,5 Millionen Euro. 

Das hat die in Philadelphia ansässige Einrichtung am 28. April mitgeteilt, wie CNA berichtete.

Die Foundation ist eine der wichtigsten katholischen Wohltätigkeitsstiftungen mit Sitz in den USA und hat sich zur Aufgabe gemacht, dem Papst und der römisch-katholischen Kirche durch "Glauben, Einsatz und finanzielle Ressourcen" zu dienen.  

Die diesjährigen Zuschüsse werden unter anderem den Bau und die Reparatur von Kirchen- und Schulgebäuden, Umweltinitiativen und die Ausbildung von Kindern in Not finanzieren. Die Organisation nannte den Aufruf von Papst Franziskus Anfang des Jahres zum Wiederaufbau von Kirchengebäuden im Nahen Osten als einen leitenden Faktor bei den diesjährigen Zuschüssen. 

"Der Heilige Vater hat dringende Bedürfnisse in der ganzen Welt identifiziert, und die Päpstliche Stiftung hat sich verpflichtet, fleißig daran zu arbeiten, seine Prioritäten anzugehen, um Menschen in Not zu beherbergen, zu erziehen, zu heilen und zu ernähren", sagte Kardinal Sean O'Malley, Vorsitzender des Kuratoriums der Päpstlichen Stiftung, in einer Erklärung, die CNA zur Verfügung gestellt wurde. 

"Zusätzlich zu diesen grundlegenden menschlichen Bedürfnissen hilft die Papal Foundation dabei, die physische Infrastruktur zu schaffen, die es den Gläubigen ermöglicht, die Sakramente zu empfangen und ihren katholischen Glauben zu praktizieren."

Zu den Projekten, die durch die Zuschüsse finanziert werden, gehören der Bau und die Reparatur von Kirchen, Kapellen, Bibliotheken, Laboratorien und Schulen; die Einrichtung eines Dialysezentrums in einem katholischen Krankenhaus; die Renovierung von Kinderzentren; der Kauf von chirurgischer Ausrüstung für eine katholische Lehruniversität; die Ausbildung von geistig behinderten Kindern und Waisenkindern; die Unterbringung von Ordensleuten im Ruhestand; Umweltinitiativen; und der Kampf gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung.

Eustace Mita, Präsident des Kuratoriums der Päpstlichen Stiftung, sagte, dass der Besuch von Papst Franziskus im Nahen Osten und sein Aufruf zum Wiederaufbau katholischer Gebäude in der Region sowie seine Botschaft von einer geeinten christlichen Gemeinschaft die Arbeit der Stiftung beeinflusst haben.

"Bei der Päpstlichen Stiftung tun wir genau das, indem wir Projekte und Initiativen finanzieren, die die Präsenz der katholischen Kirche im Nahen Osten und die Mission unterstützen, Kinder zu erziehen, berufliche Unterstützung für Erwachsene anzubieten und für medizinische Bedürfnisse in diesen Ländern zu sorgen", sagte Mita in einer Erklärung, die CNA zur Verfügung gestellt wurde.

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