Schottische Polizei wendet sich an katholischen Priester nach Poltergeist-Erfahrung

Flackernde Lichter: Polizisten in Schottland sollen Zeuge "nicht erklärbarer" Ereignisse geworden sein.
Foto: Pixabay (Gemeinfrei)

"Da in deiner Nachbarschaft ist irgendetwas seltsam. Wen rufst du an,wen rufst du an?" Offenbar die katholische Kirche – und sogar in einem offiziell protestantischen Land. 

"Da gab es Vorfälle, die unsere Polizeibeamten mit eigenen Augen sahen. Vorfälle, die nicht einfach erklärbar sind", war aus Kreisen der schottischen Polizei zu hören. "Aber Beamte mit mehr als 20 Jahren Diensterfahrung sagen, so etwas hätten sie noch nie erlebt."

Lichter, die grundlos an- und ausgingen, Kleidung, die quer durch das Zimmer flog, ja, sogar ein scheinbar schwebender Hund: Dessen wurden Polizeibeamte Zeuge bei einem Einsatz in einem Wohnhaus nahe Glasgow. 

Als sich herausstellte, dass die Berichte der Familie, dass sie von einem Poltergeist gepeinigt werden, als möglicherweise wahr erwies – und somit der Fall außerhalb des Kompetenzbereichs der Polizei fiel – wandten sich die Behörden an die katholische Kirche. 

"Die Beamten im Einsatz gingen davon aus, dass es sich um einen Fall psychischer Probleme handelte. Doch dann wurden sie Zeuge, wie Lichter ausgingen, Kleidung durchs Zimmer flog... die Beamten verständigten ihre Vorgesetzten, die ebenfalls zum Einsatzort kamen, weil sie dachten, die Beamten erlaubten sich offenbar einen Scherz. Aber nun wird es sehr ernst genommen." 

Auf Anfrage der Polizei begab sich ein katholischer Priester zum Haus und führte offenbar eine Art Segnung durch. Es ist unklar, ob der Geistliche einen Exorzismus vornahm.

Die offizielle Kirche Schottlands, die protestantische "Church of Scotland", wurde wohlgemerkt nicht kontaktiert.

"Wie will man damit umgehen, dass der Vorfall als – auch wenn ich dieses Wort ungern verwende – Poltergeist beschrieben wird?", fragte die Polizei-Quelle. "Ist es eine Art Streich, ist es echt, oder nicht echt? Das sind die Fragen, die sich die Polizeibeamten stellen, ohne eine Antwort zu haben". 

Die betroffene Familie hat inzwischen das Haus verlassen und wohnt vorübergehend bei Verwandten.

Übernommen und publiziert mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von www.ChurchPOP.com