Tausende bei Marsch für das Leben in Rom (Bericht, Video und Bilder)

Teilnehmer beim Marsch für das Leben in Rom am 20. Mai 2017
Foto: CNA/Marina Testino
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Dass das Leben ist heilig ist, und dass diese Überzeugung der Liebe zum Leben und der Familie entspringt: Das haben tausende Menschen beim siebten Marsch für das Leben in Rom gemeinsame gefeiert und verkündet.

"Das ist die siebte Ausgabe des Marsches, und wie in den vergangenen Jahren erwarten wir tausende Menschen, die kommen und eine fröhliche Atmosphäre schaffen", sagte Alessandro Elia, einer der Organisatoren, vor dem Marsch gegenüber CNA.

"Tatsächlich sind wir gegen Abtreibung, weil wir das Leben lieben und die Familie lieben, eine natürliche Institution die fundamental ist für jede menschliche Gesellschaft."

Die Veranstaltung war die sechste Roms - und die siebte Italiens. Motto des - wie immer friedlichen - Marsches war "Für ein Leben ohne Kompromisse".

Mit Apostolischem Segen von Papst Franziskus für alle Teilnehmer zogen die Teilnehmer durch die Ewige Stadt. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin teilte in einer schriftlichen Grußbotschaft mit, Franziskus hoffe, dass der Marsch ein Zeichen setze für das Leben die Würde des menschlichen Lebens in Italien.

Seit der Legalisierung der Abtreibung in Italien im Jahr 1978 sind über sechs Millionen Babies abgetrieben worden. Seitdem sei es fast so, "als sei es nicht erlaubt, gegen Abtreibung zu sein", so Elia gegenüber CNA. 

"Viele Katholiken und Nicht-Katholiken sind fest entschlossen, der Abtreibung ein Ende zu machen und der Marsch für das Leben ist eine jährliche Gelegenheit zu zeigen, dass es uns gibt und dass unser Anliegen von der zivilen Gesellschaft wie der politischen Welt gehört werden muss".

Der zum ersten Mal am Muttertag 2012 abgehaltene Marsch in Rom - früher fand er zu einer anderen Gelegenheit in einem anderen Landesteil statt - ist nach dem Vorbild des großen Marsches für das Leben in den USA gestaltet, der alljährliche in Washington, D.C. abgehalten wird. 

In den vergangenen Jahren sind tausende Menschen aus aller Welt nach Rom gekommen, um daran teilzunehmen.

Der diesjährige Marsch begann am Platz der Republik, führte entlang der Via Cavour, einer großen Durchgangs-Straße, zum Platz der Lieben Frau von Loreto, neben der Piazza Venezia.

Auch wenn der Marsch Menschen aller (oder keiner) Religion offenstand, wurde am Vorabend eine Eucharistische Anbetung an der Basilica of Sant’Andrea delle Fratte gehalten, als Buße für das Verbrechen der Abtreibung. Neben diesem Thema standen aber auch Euthanasie und andere Anliegen der biomedizinischen Ethik im Mittelpunkt.

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