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Vor 10 Jahren starb die Gründerin der Stiftung ‚Ja zum Leben‘, Johanna Gräfin von Westphalen

Johanna Gräfin von Westphalen

Vor genau zehn Jahren, am 21. Januar 2016, starb die einflussreiche und angesehene Lebensschützerin Johanna Gräfin von Westphalen, die etwa die Stiftung ‚Ja zum Leben‘ gründete, aber sich auch politisch lange Jahre in der CDU engagierte.

Marie Elisabeth Hohenberg, die Tochter der Gräfin, ist derzeit Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. Zum zehnten Jahrestag des Todes ihrer Mutter erklärte sie, „ihr Vermächtnis lebt weiter. Auch über ihren Tod hinaus steht sie durch die [Stiftung ‚Ja zum Leben‘] schwangeren Frauen in Not und ihren ungeborenen Kindern zur Seite.“

Hohenberg zeigte sich „unendlich dankbar für den Einsatz und das Vorbild meiner Mutter“ und äußerte den Wunsch, „dass in den kommenden Jahren noch mehr Frauen die Unterstützung unserer Stiftung zugutekommt“.

Johanna Gräfin von Westphalen erblickte am 24. September 1936 das Licht der Welt. In diesem Jahr stünde somit auch ihr 90. Geburtstag an. Geboren wurde sie auf Haus Assen – einem Schloss, das heute der Gemeinschaft der Servi Jesu et Mariae (SJM) gehört und als Zentrum für zahlreiche Aktivitäten dient.

Die Gräfin war Tochter von Christoph Bernhard Graf von Galen und Marie-Sophie Gräfin von Galen. Der selige Kardinal Clemens August Graf von Galen, der während der Zeit des Nationalsozialismus die Tötung behinderter Menschen mit deutlichen Worten öffentlich verurteilt hatte, war ihr Großonkel und – so die Stiftung Ja zum Leben – „zeitlebens Vorbild für ihren Einsatz“.

Durch ihre Ehe mit Clemens August Graf von Westphalen zu Fürstenberg wurde sie selbst eine Gräfin von Westphalen. Als Mutter von sechs Kindern lag ihr das pro-life-Anliegen nicht nur theoretisch am Herzen, sondern auch ganz praktisch. Johanna Gräfin von Westphalen war Großkreuz-Dame des Päpstlichen Ritterordens des Heiligen Gregors des Großen und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Um das Thema Lebensschutz ging es der Gräfin nicht nur im Rahmen der Stiftung ‚Ja zum Leben‘, sondern auch beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der CDU. Innerhalb der Partei gründete sie 1985 die Christdemokraten für das Leben (CDL) und war dort 17 Jahre lang die Vorsitzende. Später kritisierte sie die CDU und war im Jahr 2010 Erstunterzeichnerin der Aktion Linkstrend stoppen, einer der ersten großen widerständigen Reaktionen auf den Kurs von Bundeskanzlerin und Parteichefin Angela Merkel.

Die Stiftung ‚Ja zum Leben‘ betonte zum zehnten Todestag der katholisch verwurzelten Johanna Gräfin von Westphalen: „Vielen Menschen war und ist sie bis heute in ihrem unermüdlichen, geradlinigen und doch immer auch von Humor geprägten Einsatz ein Vorbild.“

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