Drei Dinge, die jeder beim Aufstehen tun kann, um heilig zu werden

"Danke, Gott, für diesen Tag. Hilf mir, heilig zu werden" wäre ein sehr guter Anfang für jeden Tag.
Foto: Pixabay / Free-Photos (CC0)
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10 August, 2018 / 7:10 PM

Das Leben eines Katholiken ist ein beständiges Ringen um Heiligkeit – und jeden Tag schenkt Gott einem von Neuem die Möglichkeit dazu. Hier sind drei einfache Dinge, die man jeden Morgen anpacken kann, um sein geistliches Leben zu stärken und der Heiligkeit, die Gott will, näher zu kommen.

Wer die Vorschläge nicht alle gleich umsetzen kann, der kann mit einem oder mit zwei anfangen.

  1. Beten

Gut, das sollte selbstverständlich sein – aber ist es das? Es eilt in der Früh, man hat scheinbar wenig Zeit, um zur Schule oder zur Arbeit zu kommen ...da vergessen viele, auch eine Weile mit Gott zu reden. Vergiss du es nicht! Bete! Es muss nicht gleich der Rosenkranz sein (auch wenn das gar keine schlechte Idee ist), aber schon ein "Danke, Gott, für diesen Tag. Hilf mir, heilig zu werden" wäre ein sehr guter Anfang für jeden Tag.

  1. Vornehmen, ein Werk der Barmherzigkeit zu tun

Du kannst dir selbst Herausforderungen stellen! Triff jeden Morgen die Entscheidung, mindestens einmal am Tag eine geistliches Werk zu vollbringen. Du kannst dir ein Werk der leiblichen Barmherzigkeit (Kranke besuchen, Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, Fremde beherbergen, Nackte bekleiden, Gefangene besuchen, Tote begraben) oder der geistlichen Barmherzigkeit (Unwissende lehren, Zweifelnden raten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern verzeihen, Trauernde trösten, Lästige geduldig ertragen, für die Lebenden und die Verstorbenen beten) auswählen. Wenn du jeden Tag eines davon realisierst, ist dein geistlicher Fortschritt praktisch gesichert.

  1. Die Bibel lesen

Die Bibel hat dir immer etwas zu sagen. Gott spricht direkt zu dir. Viele versuchen kurz, die Heilige Schrift zu lesen, hören aber bald wieder damit auf, weil sie nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Ein guter Tipp ist, sich vom liturgischen Kalender führen zu lassen. Wer den Abschnitt für den jeweiligen Tag des liturgischen Kalenders liest, hast nicht nur immer etwas Neues zum Vertiefen, sondern wird dem Rhythmus der gesamten katholischen Kirche folgen. Ein Bonus, den man sich nicht entgehen lassen solltest! Mit katholischen Apps und Bibel-Studien kann man zudem sich weiter in diese wichtige Lektüre – vielleicht sogar als lectio divina – eintauchen.

Gibt es andere Ratschläge, die gut zur Liste passen?

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Veröffentlicht exklusiv für CNA in deutscher Sprache mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von www.ChurchPOP.com - Wiederveröffentlichung oder andere Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung. Erstveröffentlichung 8.1.2018