Papst Leo bittet Gott, der Welt Gerechtigkeit und Frieden zu schenken

Papst Leo XIV.
Vatican Media

Anlässlich des Weihnachtskonzerts des Päpstlichen Chors der Sixtinischen Kapelle am Samstag hat Papst Leo XIV. Gott gebeten, „der Welt durch die Fürsprache der Jungfrau Maria Gerechtigkeit und Frieden zu gewähren“. Laut Vatican News besteht der Chor derzeit aus 24 erwachsenen Sängern und 30 Kindern, bekannt als die Pueri Cantores.

„Ich möchte dem Päpstlichen Chor der Sixtinischen Kapelle danken, der uns in diesem Konzert mit der Sprache der Musik und des Gesangs – einer Sprache, die nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz anspricht – zum Nachdenken über das Geheimnis von Weihnachten angeregt hat“, sagte der Papst.

„Es gibt kein Weihnachten ohne Gesang“, fuhr er fort. „Überall auf der Welt, in jeder Sprache und Nation, wird das Ereignis von Bethlehem mit Musik und Gesang gefeiert. Und das kann auch gar nicht anders sein, denn das Evangelium selbst berichtet, dass, als die Jungfrau Maria den Erlöser zur Welt brachte, die Engel im Himmel sangen: ‚Ehre sei Gott und Friede auf Erden‘.“

„Wer waren die Zuschauer und Zeugen dieses ersten ‚Weihnachtskonzerts‘? Es waren – wie wir wissen – einige Hirten aus Bethlehem, die, nachdem sie das Kind in der Krippe zusammen mit Maria und Josef gesehen hatten, zurückkehrten und Gott lobten und ihm dankten“, sagte Leo. „Und ich stelle mir gerne vor, dass sie dies auch singend und vielleicht mit einer einfachen Flöte taten.“

Der Pontifex betonte jedoch: „Es gibt noch einen anderen Ort, an dem in dieser heiligen Nacht himmlische Musik erklang. Ein stiller, zurückgezogener, äußerst sensibler Ort: Ich spreche natürlich vom Herzen Mariens, jener Frau, die von Gott auserwählt wurde, die Mutter des fleischgewordenen Wortes zu sein.“

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„Lernen wir von ihr, in der Stille auf die Stimme des Herrn zu hören, um treu den Part zu spielen, den er uns in der Partitur des Lebens anvertraut“, ermutigte er die Anwesenden.

Am Ende seiner Botschaft widmete der Papst das Konzert „den Kindern, die in so vielen Teilen der Welt dieses Weihnachtsfest ohne Lichter, ohne Musik, ohne das Nötigste für ein menschenwürdiges Leben und ohne Frieden erlebt haben“.

„Der Herr, dem wir heute Nachmittag unsere Lobgesänge dargebracht haben, möge das stille Klagen dieser Kleinen hören und der Welt durch die Fürsprache der Jungfrau Maria Gerechtigkeit und Frieden schenken“, schloss er.

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Übersetzt und redigiert aus dem Original von ACI Prensa, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.