Krippe und Christbaum am Petersplatz erleuchtet

Krippe und Christbaum auf dem Petersplatz bei der feierlichen Beleuchtung am 11. Dezember 2020.
Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Mit einer feierlichen Zeremonie wurden am heutigen Freitag der Christbaum und die Krippe am Petersplatz erleuchtet. Kardinal Giuseppe Bertello dankte dabei für die "beeindruckende" Krippe bei der Feier. 

Am heutigen Freitagmorgen empfing der Papst eine Delegationen Sloweniens und der Abruzzen im Apostolischen Palast des Vatikans. Vor ihnen wies er darauf hin, dass der Baum und die Krippe "ein Zeichen der Hoffnung für die Römer und für die Pilger" seien. Und er empfahl die Lektüre seines Apostolischen Schreibens Admirabile Signum über die Bedeutung und den Wert der Weihnachtskrippe.

 
Ob beim Anblick der diesjährigen Krippe bei Gläubigen erbauliche Gedanken aufkommen, ist jedoch fraglich. Die aus der Stadt Castelli in den italienischen Abruzzen stammende Weihnachtskrippe besteht sie aus überlebensgroßen Keramikgestalten, die auf einer fast 125 Quadratmeter großen, leuchtenden Plattform, die den zentralen Obelisken des Platzes umgibt, aufgestellt sind. Neben Astronauten und gehörnten Wesen sind weitere Figuren zu sehen. 

Als "Zeichen der Hoffnung" bezeichnen wenige Kommentatoren die Krippe. Nicht nur Laien sind erstaunt über das Ensemble. Ein führender Kunsthistoriker, Professor einer Päpstlichen Universität in Rom, sagte gegenüber CNA Deutsch am heutigen Freitag, er wolle diese "Krippe" garnicht kulturkritisch analysieren.Der Kunstgeschichtler, der anonym bleiben wollte, bezeichnete gegenüber CNA Deutsch  "diese 'Darstellungen' als hässlich, hoffnungslos und unpassend für unsere Zeit".

Mit "Kunst haben dieses Objekte wenig zu tun", so der Experte. 

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