Beeindruckt von der Frömmigkeit und Herzlichkeit der USA

Papst zieht positive Bilanz seiner Reise – „Was mich überraschte, war die Wärme der Menschen"

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Foto: CNA/Alan Holdren
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Eine positive Bilanz seiner Reise in die Vereinigten Staaten hat Papst Franziskus vor Journalisten – darunter Alan Holdren von CNA – auf dem Rückflug nach Europa gezogen:

"Was mich überraschte, war die Wärme, die Wärme der Menschen. So liebenswert! Es war eine schöne Sache, aber auch ganz unterschiedlich: In Washington war der Empfang herzlich, aber eher formal; New York war ein bisschen überschwänglich. Philadelphia sehr ausdrucksvoll. Drei verschiedene Arten von Willkommensgruß. Ich war sehr von dieser Freundlichkeit und Herzlichkeit beeindruckt, aber auch von der Frömmigkeit, der Religiosität der Menschen ... man konnte die Menschen beten sehen, und das hat mich sehr berührt. Wunderbar."

Mit Blick auf die Herausforderungen der Kirche sagte der Heilige Vater: "Wir müssen allerdings weiterhin mit diesen gläubigen Menschen arbeiten, wie wir es immer schon getan haben. Die Menschen in ihrem Wachstum begleiten, durch gute Zeiten und auch wenn es Schwierigkeiten gibt."

Die katholische Kirche in den USA sei hierfür auch ein gutes Beispiel, betonte Papst Franziskus: "Die Herausforderung für die Kirche ist es, nahe bei den Menschen zu bleiben. Nicht eine freischwebende Kirche, fern von den Menschen, sondern nahe bei ihnen zu sein: Das hat die Kirche in Amerika begriffen, und wohl verstanden."