Der Papst zu den Jugendlichen: Das Handy soll nicht euer einziges Fenster zur Welt sein

Smartphones
Foto: Pixabay
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Papst Franziskus hat am Donnerstag die jungen Menschen aufgefordert, nicht in einem "geschlossenen" Zimmer zu bleiben, in dem das einzige Fenster zur Welt das Handy oder der Computer ist.

Diesen Gedanken hat der Heilige Vater am 22. Februar in seiner Botschaft zum Weltjugendtag veröffentlicht, der auf diözesaner Ebene am Palmsonntag, den 25. März, begangen wird.

"Lasst nicht zu, liebe Jugendliche, dass der Lichtglanz der Jugend in der Dunkelheit eines geschlossenen Raumes erlischt, in dem das einzige Fenster zur Welt der Computer und das Smartphone ist. Öffnet die Türen eures Lebens weit!" mahnte Franziskus.

In diesem Sinne ermutigte er sie auch, zuzulassen, dass "eure Räume und Zeiten von konkreten Menschen bewohnt werden, von tiefen Beziehungen, mit denen ihr authentische und reale Erfahrungen in eurem täglichen Leben teilen könnt."

Der Papst erinnerte die jungen Menschen daran, dass auch "die Auseinandersetzung und der Dialog mit den anderen wichtig ist, mit unseren Brüdern und Schwestern im Glauben, die mehr Erfahrung haben und uns helfen, besser zu sehen und zwischen den verschiedenen Optionen zu wählen."

Bei Zweifeln, versicherte der Heilige Vater den Jugendlichen, "sollt ihr wissen, dass ihr euch auf die Kirche verlassen könnt. Bestimmt gibt es gute Priester und Ordensleute wie auch gläubige Laien, von denen viele selbst jung sind, die euch als ältere Brüder und Schwestern im Glauben begleiten können; vom Heiligen Geist beseelt, werden sie euch helfen können, eure Zweifel zu klären und Gottes Plan für eure persönliche Berufung zu lesen."

"Der 'Andere' ist nicht nur der geistliche Begleiter, sondern der, der uns dabei hilft, uns für die unendlichen Reichtümer des Lebens zu öffnen, die Gott uns gegeben hat. Es ist notwendig, in unseren Städten und Gemeinden Räume zu schaffen, wo es möglich ist zu wachsen, zu träumen und neue Horizonte zu erschließen!"

Franziskus ermunterte die jungen Menschen auch, "nie den Geschmack an der Freude der Begegnung und der Freundschaft zu verlieren, den Geschmack daran, gemeinsam zu träumen und mit den anderen unterwegs zu sein. Authentische Christen scheuen nicht davor zurück, sich anderen gegenüber zu öffnen, ihre Lebensräume zu teilen und sie so in Orte der Brüderlichkeit zu verwandeln."

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