Durch ein Wunder am Leben. Die Geschichte von Stefano und das Wunder von Sandra Sabattini

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Foto: Yoann Boyer / Unsplash (CC0)
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Man schreibt das Jahr 2007. Stefano Vitali befindet sich mitten in seiner politischen Karriere. Er ist Assessor der Gemeinde Rimini und soll bald Präsident der Provinz werden. Dann erfährt er von seiner Krebserkankung, die unheilbar ist. 

In dieser Zeit war Stefano Sekretär Don Oreste Benzis, der als Gründer der Gemeinschaft Papst Johannes Paul XXIII. gilt. Auf dessen Einladung hin leben er und seiner Frau Lolli als Eltern in einem sogenannten "Familienhaus" - zusammen nicht nur mit den eigenen Kindern, sondern auch mit weiteren ausgegrenzten, armen, behinderten Kindern und anderen hilfsbedürftigen Menschen. 

Stefano erzählt in seinem Buch "Vivo per miracolo" (Durch ein Wunder am Leben) von seiner Heilung auf die Fürsprache Sandra Sabattinis, einer geistlichen Tochter Don Benzis. Mit 22 Jahren starb sie bei einem Autounfall, als sie mit ihrem Verlobten und einem Freund auf dem Weg zu einem Treffen der Gemeinschaft Johannes XXIII. war, der sie angehörte.

Das Buch ist die Geschichte einer Heilung, die passiert, wenn alles verloren scheint. Vitali nimmt den Leser mit auf den schweren Weg der Krankheit, der Schwachheit, des Haderns. Dann passiert das menschlich gesehen Unmögliche und Stefano wird Protagonisten einer wissenschaftlich unerklärbaren Tatsache, die die medizinischen Unterlagen belegen. Er selbst hatte Sandra Sabattini nicht um darum gebeten; er kannte sie nicht einmal persönlich. Er später erfuhr er, dass er seine Heilung ihrer Fürsprache verdankte. Die Aufruf zu diesem Gebet ging von Don Oreste Benzi aus, der die Familie Stefanos und die ganze Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu aufrief.

Papst Franzikus erkannte das Wunder mit einem Dekret offiziel an. Die Seligsprechung Sandra Sabattinis war für den 14. Juni in Rimini geplant, wird aber nun wegen der Coronaviruspandemie verschoben.

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