Große Ehre für Klaus Berger

Klaus Berger in der Ewigen Stadt.
Foto: CNA/Paul Badde
Facebook Twitter Google+ Pinterest Addthis

Klaus Berger, der Heidelberger Professor für Neues Testament, hat den diesjährigen Augustin-Bea-Preis erhalten.

Der Preis, der internationalen Charakter trägt, wird zumeist für ein Lebenswerk verliehen. Vor Klaus Berger hatten den Preis unter anderen  die großen deutschen Kardinäle der Nachkriegszeit, Frings und Joachim Meisner (Köln) und Joseph Ratzinger (München), erhalten, aber auch der unvergessliche Erzbischof Johannes Dyba von Fulda und die in Chile tätige Missionarin Karoline Mayer.

Jetzt wird die Laudatio bei der Preisübergabe im November Dr. Maximilian Heim halten, der Abt des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz, dessen Famliare Klaus Berger seit Jahren ist, und in dessen Spiritualität er nach einem bewegten Leben seinen letzten geistlichen Hafen und Frieden gefunden hat.

Unvergessen die Bilder, wie Papst Benedikt XVI. auf seiner Reise nach Österreich am 10. September 2007 bei seinem Besuch im Kloster Heiligenkreuz spontan und außerplanmäßig aus der feierlichen Reisegesellschaft ausbrach und gegen jedes Protokoll auf Klaus Berger zuging, den er dort unter den Gästen erblickt hatte, um sich persönlich bei dem Gelehrten für dessen oft wagemutige Arbeit zu bedanken.

Der umfassend gebildete Theologe hat als Katholik 30 Jahre lang eine Professur an der evangelisch-theologischen Fakultät in Heidelberg innegehabt, 70 Bücher geschrieben und 60 Doktoranden und ein große Zahl von Priester- und Ordensberufen begleitet. In der Tradition von Kardinal Augustin Bea S.J. (1881 - 1968) hat er sich besonders um das Verhältnis Neues Testament/Altes Testament, Frühjudentum und Islam gekümmert.

Der Preis, benannt nach dem deutschen Kurienkardinal Augustin Bea (1881 - 1968), wird von der Internationalen Stiftung Humanum verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Das könnte Sie auch interessieren:

https://twitter.com/CNAdeutsch/status/93910597748745830