Kardinal John Henry Newman wird heiliggesprochen

Papst Franziskus ebnet auch den Weg zur Seligsprechung von Kardinal Kardinal József Mindszenty

John Henry Newman, portraitiert von John Everett Millais
Foto: Gemeinfrei
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Papst Franziskus hat der Heiligsprechung des Seligen John Henry Newman zugestimmt. Der vom Anglikanismus konvertierte Brite war ein herausragender Kardinal, Gelehrter, Theologe und Dichter des 19. Jahrhunderts.

Der Pontifex ebnete am heutigen Mittwoch auch der Seligsprechung von Kardinal József Mindszenty den Weg. Der Ungar war ein furchtloser Geistlicher, der bis eine prägende Gestalt des Widerstands gegen den Kommunismus ist.

Die zweite Selige, der Papst Franziskus heute eine Heiligsprechung anerkannte, ist die indische Ordensgründerin Maria Teresa Chiramel Mankidiyan (1876-1926). 

Als Märtyrer des Glaubens starb Salvatore Vittorio Emilio Moscoso Cárdenas (1846-1897). Papst Franziskus erkannte den Ecuadorianer heute offiziell als Blutzeugen der Kirche an.

Zweites Wunder anerkannt

Papst Franziskus approbierte ein zweites Wunder, das auf die Fürsprache von Newman zurückgeht, der am 19. September 2010 in Birmingham, England, von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wurde.

Das erste Wunder, das Newmans Fürsprache zugeschrieben wurde, war die vollständige und unerklärliche Heilung eines Diakons von einem behindernden Wirbelsäulenleiden.

Sein zweites Wunder betraf die Heilung einer schwangeren Amerikanerin: Die Frau betete um die Fürsprache von Kardinal Newman zum Zeitpunkt einer lebensbedrohlichen Diagnose, und ihre Ärzte konnten nicht erklären, wie oder warum sie plötzlich wieder gesund werden konnte.

Das Datum seiner Heiligsprechung ist noch nicht bekannt.

Newman war ein anglikanischer Priester und Theologe, der 1845 im Alter von 44 Jahren zum Katholizismus konvertierte. Seine Bekehrung war sehr umstritten. Selbst seine eigene Schwester sprach nie wieder mit ihm. Er wurde 1847 zum katholischen Priester geweiht und 1879 von Papst Leo XIII. zum Kardinal ernannt, obwohl er kein Bischof war.

Newman glaubte, dass die Evangelisierung - die Verbreitung des Glaubens - durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung erfolgen könnte, sagte Dietz. Katholische Studentenorganisationen an nicht-katholischen Universitäten vor allem in englischsprachigen Ländern werden heute zu seinen Ehren oft als "Newman Societies" oder "Newman Centers" bezeichnet.

Im Jahr 2010 sprach Papst Benedikt XVI. den Konvertiten und Kardinal selig.

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