Kirche buchstäblich als Feldlazarett: Vorbereitung auf den Welttag der Armen

Papst Franziskus beim Besuch der mobilen Notstation am 16. November 2017
Foto: CNA / L'Osservatore Romano
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Rom bereitet sich auf den Welttag der Armen an diesem Sonntag vor: Am Rande des Petersplatz wurden in den vergangenen Tagen buchstäblich Feldlazarette errichtet, mit denen Papst Franziskus gerne die Kirche vergleicht. 

Am heutigen Donnerstag besuchte nun der Pontifex die mobilen Notstationen und ihr Personal. 

Praktische Hilfe ist das eine – aber für die Kirche, die ja keine NGO ist, geht es um viel mehr. Die christliche Nächstenliebe ist Ausdruck der Liebe zu Gott. 

So beginnt der Welttag der Armen am Samstagabend in Rom, zu dem rund 3.000 Obdachlose und Benachteiligte erwartet werden, mit einer heiligen Messe im Petersdom. Bis aus Polen und Frankreich kommen die Besucher.

Nach der Eucharistiefeier werden rund 1.500 Bedürftige zum Mittagessen in der benachbarten Aula Paul VI. eingeladen. Hier finden in den Wintermonaten auch die Generalaudienzen des Papstes statt. Auf der Speisekarte stehe unter anderem Nudeln und Tiramisu. Die Bedienung übernehmen 36 Diakone aus Rom sowie weitere freiwillige Helfer.

Ein Kinderchor wird während des Essens Lieder singen, und die Kapelle der vatikanischen Gendarmerie spielt davor zum Einzug in die Halle.

Offizielles Logo des Welttags der Armen. (Quelle: Presse-Amt des Vatikans.)

Auch an anderen Stellen in Rom werden Arme gespeist, darunter 200 Personen im Priesterseminar der Nordamerikaner, das Pontifical North American College, aber auch Restaurants.

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