Nach fast 10 Jahren: Bistum Rumbek erhält neuen Bischof

P. Christian Carlassare, MCCI, der am 8. März 2021 zum Bischof von Rumbek ernannt wurde.
Foto: Foto mit freundlicher Genehmigung von Pater Carlassare.

Pater Christian Carlassare, der am Montag zum Bischof von Rumbek ernannt wurde, fast 10 Jahre nach dem Tod des letzten Bischofs der Diözese, hat seine Ernennung als ein Beispiel für "den Gott der Überraschungen" bezeichnet.

In einer Mitteilung an ACI Africa sagte Pater Carlassare, er begrüße seine Bischofsernennung in einem "Geist des Glaubens", auch wenn sie nicht zu seinen Erwartungen gehört habe.

"Gott ist der Gott der Überraschungen. Und seine Überraschungen, auch wenn sie herausfordernd sind, sind immer ein Segen", so der gewählte Bischof gegenüber ACI Africa am 8. März.

Das Mitglied der Comboni-Missionare fügte hinzu: "Ich habe diese Ernennung nicht erwartet, aber ich begrüße sie mit einem Geist des Glaubens und der Verfügbarkeit. Möge der liebevolle Plan Gottes für die Kirche von Rumbek und den Südsudan in Erfüllung gehen."

"Ich bin Papst Franziskus und der Kirche dankbar für die Liebe und das Vertrauen, das sie gezeigt haben, indem sie mich in das bischöfliche Amt berufen und zum Bischof von Rumbek ernannt haben."

Pater Carlassare, 43, wurde in Italien geboren. Im Jahr 2003 legte er die feierliche Profess als Mitglied der Comboni-Missionare ab und wurde 2004 zum Priester des Instituts geweiht.

Der Ordensmann ging 2005 in den Südsudan und war dort als Seelsorger tätig. Von 2017 bis 2019 war er Vize-Provinzial der Comboni-Missionare im Südsudan, seit 2020 ist er Generalvikar der Diözese Malakal.

Die Diözese Rumbek war seit Juli 2011 vakant – nach dem Tod von Bischof Cesare Mazzolari, der ebenfalls Comboni-Missionar war.

Pater Fernando Colombo, ein weiterer Comboni-Missionar, war Administrator der Diözese bis Dezember 2013, als der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker Pater John Mathiang zum Diözesankoordinator ernannte.

Pater Carlassare würdigte die Führungsrolle von Pater Mathiang, zusammen mit den in der Diözese tätigen Geistlichen, den Mitgliedern verschiedener Orden und dem Volk Gottes: "Meine Gedanken gelten allen Menschen der Diözese und ihrem Wunsch, Christus in der Kirche zu begegnen", sagte er und fügte hinzu: "Meine Verpflichtung gilt allen Priestern, die in der Diözese dienen, insbesondere Pater John Mathiang für sein Engagement, die Diözese in den letzten Jahren als Diözesankoordinator zu führen."

"Meine Wertschätzung gilt allen Ordensinstituten und Gemeinschaften von Männern und Frauen, die die Diözese mit ihrem Charisma bereichern, darunter zeige ich besondere Dankbarkeit gegenüber meinen Mitbrüdern, den Comboni-Missionaren und -Schwestern, besonders denen, mit denen wir den Dienst geteilt haben", sagte er ACI Africa.

Er würdigte das Engagement der Laien in der Diözese Rumbek: "Ich erkenne auch das Engagement der vielen Laien an, ob aus Rumbek oder aus anderen Orten und Ländern, derer, die in den Ämtern und Einrichtungen der Diözese arbeiten, und der engagierten Christen wie Katecheten, Mitglieder der Kirchenvorstände, Vereine, Männer und Frauen, Jugendliche und Ältere, die diese Familie Gottes bilden und aufbauen."

Er fuhr fort, den Katholiken der Diözese Malakal zu danken, wo er seit seiner Ankunft im Südsudan im Jahr 2005 arbeitete, und sagte: "Ich bin auch der Diözese Malakal für den Geist der Gemeinschaft, der Unterstützung und der Freundlichkeit zu Dank verpflichtet: Möge Gott Sie belohnen."

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