Papst Franziskus warnt vor Magiern und Aberglaube

Papst Franziskus auf dem Petersplatz am 4. Dezember 2019
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Vor Horoskopen und andere Formen von "Wahrsagerei" hat Papst Franziskus heute zur Generalaudienz gewarnt. 

"Wie viele von euch lassen sich die Karten legen oder aus der Hand lesen?" fragte Franziskus. 

"Aber bitte! Magie ist nicht christlich! Solche Dinge, solche Zukunftsbefragungen, sind nicht christlich!"

Mit Blick auf die Apostelgeschichte warnte der Papst, dass sich Katholiken, egal ob Mann oder Frau, ob geweiht oder nicht, von Irrlehren ablenken lassen dürfen.

"Wenn du Christus wählst, kannst du nicht auf einen Magier zurückkommen. Der Glaube ist vertrauensvolle Hingabe in die Hände eines zuverlässigen Gottes, der sich nicht durch okkulte Praktiken, sondern durch Offenbarung und bedingungslose Liebe zeigt", betonte der Pontifex.

Mahnende Worte inmitten der massiven Kirchenkrise wählte Papst Franziskus aus der Apostelgeschichte: "Habt acht auf euch selbst und die ganze Herde". 

"Das ist die Aufgabe des Hirten: zu wachen, über sich selbst und die Herde. Der Hirte muss wachen, der Pfarrer muss wachen, die Priester müssen wachen, die Bischöfe, der Papst. Das ist es: zu wachen um die Herde zu hüten und auch über sich selbst wachen, das Gewissen zu erforschen und diese Pflicht des Hütens zu begreifen."

Alle Christen müssen das Hüten der eigenen Seele und der anderen ernst nehmen, betonte der Papst.

"Ich empfehle euch, vergesst dies heute nicht, nehmt die Bibel und lest das 20. Kapitel der Apostelgeschichte, die Abschiedsrede des Paulus an die Ältesten von Ephesus, ab Vers 17. Diese Passage ist ein Juwel und wird uns allen guttun."

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