Papst Franziskus betet im April "für alle im Gesundheitswesen tätigen" Menschen

Papst Franziskus
Foto: CNA / Petrik Bohumil

In seiner Video-Botschaft mit dem Gebetsanliegen des Papstes für April 2022 hat Papst Franziskus zum Gebet für das medizinische Gesundheitspersonal aufgerufen. Der Pontifex appellierte auch an die Politiker weltweit, eine gute Gesundheitsversorgung in den jeweiligen Ländern sicherzustellen. "Dies ist häufig auf eine schlechte Ressourcenverwaltung und einen Mangel an ernsthaftem politischem Engagement zurückzuführen", kritisierte Papst Franziskus im Video, das der Heilige Stuhl am Dienstag veröffentlichte.

Besonderes ärmere Länder sind benachteiligt

"Lasst uns diesen Monat für alle im Gesundheitswesen Tätigen beten", beginnt der Papst seine die Videobotschaft für den Monat April. Die Pandemie habe der Gesellschaft "das Engagement und die Großzügigkeit der im Gesundheitswesen Tätigen vor Augen geführt", so Franziskus, vor allem "Freiwillige, Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Priester, Ordensmänner und -frauen".

Allerdings habe die Pandemie auch deutlich gemacht, dass nicht jeder Zugang zu einem guten öffentlichen Gesundheitssystem habe, fährt der Papst fort. Gerade in den ärmsten Ländern der Welt haben die Menschen oft keinen Zugang zu den notwendigen Behandlungen. "Dies ist häufig auf eine schlechte Ressourcenverwaltung und einen Mangel an ernsthaftem politischem Engagement zurückzuführen", sagt der Heilige Vater und appelliert:

"Deshalb möchte ich die Regierungen aller Länder der Welt bitten, nicht zu vergessen, dass ein gutes, für alle zugängliches Gesundheitswesen eine Priorität ist. Ich möchte aber auch daran erinnern, dass der Gesundheitsdienst nicht nur eine Organisation ist, sondern auch die Männer und Frauen umfasst, die ihr Leben der Sorge um die Gesundheit anderer widmen und die während dieser Pandemie ihr Leben geopfert haben, um so vielen Kranken zu helfen, wieder gesund zu werden."

Er rufe deshalb dazu auf, für das Pflegepersonal zu beten und dafür, dass dieses "insbesondere in den ärmeren Ländern, von den Regierungen und den örtlichen Gemeinschaften unterstützt wird".

Das Video mit Papst Franziskus:

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