Pater George V. Coyne, Direktor der vatikanischen Sternwarte bis 2006, ist tot

Pater George V. Coyne SJ
Foto: tonyassante.com
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"Pater Coyne hat den Dialog zwischen Wissenschaft und Theologie auf höchster Ebene gefördert. In engem Kontakt zu Papst Johannes Paul II. und in Zusammenarbeit mit dem Center for Theology and the Natural Sciences in Berkerley (Kalifornien) hatte Coyne in der Vatikanischen Sternwarte in Castel Gabdolfo eine Reihe von Konferenzen unter dem Titel ´Das Handeln Gottes im Universum´ organisiert" erinnert sich sein Nachfolger und aktueller Direktor der Sternwarte, Pater Guy Consolmagno.

Das berichtet ACI Stampa, die italienische Schwesteragentur von CNA Deutsch.

Der amerikanische Jesuit George V. Coyne, der die Vatikanische Sternwarte fast 30 Jahre – von 1978 bis 2006 – geleitet hatte, starb am 11. Februar im Upstate University Hospital in Syracuse (Bundesstaat New York), in dem er sich aufgrund einer Krebserkrankung befand.

Coyne war von Papst Johannes Paul I. zum Direktor der Sternwarte ernannt worden, hat diese modernisiert und junge jesuitische Astronomen aus aller Welt, unter anderem aus Afrika, Asien und Südamerika, in sein Team aufgenommen.

Consolmagno betonte, dass "der Brief, den der heilige Johannes Paul II. anlässlich des 300. Jahrestags der Principia Newtons an Pater George Coyne geschrieben hatte, eine der detailliertesten Erklärungen der katholischen Theologie zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Glaube ist."

Coyne legte das Amt des Direktor der Vatikanischen Sternwarte im August 2006 nieder, blieb aber weiterhin Teil des Teams der Sternwarte und war noch bis 2011 Präsident der Vatican Observatory Foundation.

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