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Jahreskampagne: Caritas fordert mehr „Miteinander und Füreinander der Generationen“

Eingang zu einer Caritas-Einrichtung

Mit ihrer Kampagne für das Jahr 2026 fordert die Caritas in Deutschland mehr „Miteinander und Füreinander der Generationen“, wie es die Präsidentin des kirchlichen Wohlfahrtsverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, formulierte.

Das Motto in diesem Jahr lautet „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ und soll die Mitgliedsverbände und Einrichtungen des Verbands ermutigen, sich für das Miteinander und Füreinander der Generationen einzusetzen. Dies könne etwa „in Generationencafés und Lesepatenprogrammen, mit Jugendfreiwilligendiensten und Projekten der youngcaritas“ geschehen, hieß es am Montag in einer Mitteilung.

Welskop-Deffaa betonte: „Wir wagen die Gegen-Utopie gegen die populäre Rede der unvermeidlichen Spaltungen. Wir machen die Realität des gelingenden Miteinanders von Alt und Jung als gesellschaftliche Superkraft sichtbar.“

„Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind nur im Miteinander und Füreinander der Generationen zu bewältigen!“, zeigte sich die Caritas-Präsidentin überzeugt. „Das gilt für den Klimawandel und die Folgen der Pandemie genauso wie für die Verteidigung unserer freiheitlichen Ordnung und für die Wahrung des sozialen Friedens.“

Konkret formulierte die Caritas fünf „Forderungen für einen starken Sozialstaat aller Generationen“, nämlich „Reformen der Sozialversicherungen, die das Vertrauen aller Generationen stärken; eine Familien- und Bildungspolitik, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Teilhabechancen bietet und gesellschaftliche Mitverantwortung fördert; die Schaffung von Begegnungsräumen und Stärkung des Ehrenamts; und eine nachhaltige Klimasozialpolitik“.

Friedrich von Schönfeld, der innerhalb des Verbands für Fragen zu Finanzen und Recht zuständig ist, erklärte: „In einer Zeit, in der sich ganze Generationen in altershomogene, digitale Blasen zurückziehen, braucht es Sozialräume, in denen echte Begegnungen möglich sind. Freiwilliges Engagement ist ein starker Treiber solcher Begegnungen. Gefragt sind daher Angebote für alle Altersgruppen, die eine erneute Einbindung in die Gesellschaft ermöglichen.“

Mit etwa 740.000 Mitarbeitern gilt die Caritas in Deutschland als der größte private Arbeitgeber, der aber als Betreiber etwa von Krankenhäuser oder Altenheimen auf die Zuteilung von Geldern durch den Staat angewiesen ist. Neben den hauptamtlichen gibt es bei der Caritas auch rund eine halbe Million ehrenamtliche Mitarbeiter.

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