Prinzessin stiftet deutschem Kloster einen Isenheimer Altar, den sie selbst gemalt hat

Das Kunstwerk wird in Maria Engelport aufgestellt werden - Stiftung von Prinzessin Biron von Curland

Das Kloster liegt im Flaumbachtal (Landkreis Cochem-Zell)
Foto: www.kloster-engelport.de
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21 April, 2018 / 8:04 AM

Der junge Frauenorden der Anbetungsschwestern vom Königlichen Herzen Jesu hat mitgeteilt, dass im Kloster Maria Engelport - nicht weit vom rheinland-pfälzischen Treis-Karden an der Mosel - ein neuer Hochaltar aufgestellt werden soll. Dabei handelt es sich um eine Stiftung der Künstlerin Elisabeth Prinzessin Biron von Curland. Sie übergab im Februar eine von ihr geschaffene Nachbildung des Isenheimer Altars den Schwestern des Klosters.

"Der Entschluss der Künstlerin, den Isenheimer Altar nachzubilden, war von Anfang an eine Herzensangelegenheit, die ein persönliches Sich-Einlassen auf die christliche Mystik miteinschloss", schrieben die Schwestern von Maria Engelport in ihrem Rundbrief.

Zwei Jahre arbeitete die Künstlerin an diesem Projekt, ohne zu wissen, was einmal daraus werden würde. Erst durch ihren Kontakt zum Institut Christus König, dessen weiblicher Zweig die Anbetungsschwestern vom Königlichen Herzen Jesu sind, entstand 2016 in Maria Engelport die konkrete Vorstellung der Verwendung ihrer wertvollen Arbeit.

Somit wird die Kopie des Isenheimer Altares nach der bald zu erfolgenden Renovierung seinem ureigenen Zweck zugeführt, damit der liturgische Raum eine würdige Opferstätte für den Leib und das Blut Christi erhalte und die Gläubigen "ihr Herz zu den ewigen Wahrheiten" erheben.

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Hinweis: Beiträge der Rubrik "Meinung" spiegeln die Ansichten des Autors wider, nicht unbedingt die der Redaktion von CNA Deutsch.