Kardinal Newman über den heiligen Philipp Neri

"Die katholische Kirche zählt wenige Heilige, die von Gott in so außerordentlicher Weise begnadigt und verherrlicht worden sind"

Kardinal John Henry Newman liest ein Buch: Photographie aus der Zeit vor 1890
Foto: Henry J. Whitlock / Wikimedia (CC0)
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22 July, 2019 / 2:15 PM

Das vor uns liegende kleine Büchlein beinhaltet zwei Vorträge von Kardinal Newman, der am 13. Oktober dieses Jahres heiliggesprochen werden soll.

Die Texte sind um das Jahr 1850 entstanden, als Newman, gerade erst zum katholischen Priester geweiht (1847) zusammen mit einigen Gefährten das erste Oratorium des Hl. Philipp Neri in Maryvale (Birmingham, England) gründete. Nichts lag also näher, als dass Newman über das Leben des Vaters des Oratoriums, den heiligen Philippus Neri (1515–1595), sprach. Beide Texte spiegeln den hohen Geiste Newmans wider. 

Die katholische Kirche zählt wenige Heilige, die von Gott in so außerordentlicher Weise begnadigt und verherrlicht worden sind wie Philipp Neri. Seine christusliebende Seele, die ganz erfüllt war vom wahren Apostelgeist und echter Martyrerglaubenskraft, ging in seiner unermüdlichen Sorge um die Rettung der Seelen ganz auf. Mit unvergleichlicher Erziehungsweisheit begann er sein Wirken als Erneuerer Roms und der katholischen Kirche. Seine Reformwirksamkeit vollzog sich in großer und vorbildlicher Demut, Geduld und Liebe, in Milde und Klugheit, sowie mit einer unwiderstehlichen Güte und kindlichen Fröhlichkeit. Seine selbstlose Liebe, welche auch die erste und einzige Regel der von ihm gegründeten "Kongregation des Oratoriums" werden sollte, war die Krönung seines Lebenswerkes. 

Newmans Vorträge werden in dem empfehlenswerten Büchlein ergänzt durch eine Novene und Gebete zu dem Heiligen.

 

John Henry Kardinal Newman, "Sankt Philippus Neri. Zwei Vorträge über seine Mission nebst einer Novene und Gebeten zu dem Heiligen" ist in der Verlagsbuchhandlung Sabat erschienen und hat 176 Seiten.

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