Papst Leo zu Jahresbeginn: Jeder Tag kann „der Beginn eines neuen Lebens sein“

Papst Leo XIV.
Vatican Media

Zum Beginn des Jahres 2026 hat Papst Leo XIV. bei einer Messe am Vormittag im Petersdom betont, jeder Tag könne „dank der großzügigen Liebe und Barmherzigkeit Gottes und dank unserer freien Antwort der Beginn eines neuen Lebens sein“.

„Es ist schön, so auf beginnende Jahr zu blicken“, unterstrich der Pontifex, nämlich „als einen offenen Weg, den es zu entdecken gilt, auf den wir uns dank der Gnade begeben können, als freie Menschen und Überbringer von Freiheit, als Menschen, denen vergeben wurde und die Vergebung schenken, voller Vertrauen in die Nähe und die Güte des Herrn, der uns stets begleitet“.

„Wenn wir nun zu Beginn des Jahres auf die neuen und einzigartigen Tage zugehen, die vor uns liegen, bitten wir den Herrn, dass wir jederzeit um uns herum und über uns die Geborgenheit seiner väterlichen Umarmung und das Licht seines segnenden Blickes spüren dürfen, damit wir immer besser verstehen und uns stets bewusst sind, wer wir sind und zu welchem wunderbaren Ziel wir unterwegs sind“, fuhr Leo fort. „Gleichzeitig wollen auch wir ihm Ehre erweisen, durch das Gebet, durch die Heiligkeit unseres Lebens und indem wir einander seine Güte widerspiegeln.“

In seiner Predigt kam der Papst auch auf das Thema Frieden zu sprechen, da die Kirche seit dem Pontifikat von Paul VI. am 1. Januar den Weltfriedenstag begeht. In der Gottesmutterschaft Mariens könne man „das Aufeinandertreffen von zwei immensen ‚entwaffneten‘ Wirklichkeiten“ erkennen, sagte er.

Einerseits sprach er von „derjenigen Gottes, der auf alle Privilegien seiner Gottheit verzichtet, um gemäß dem Fleisch geboren zu werden“, andererseits von „derjenigen des Menschen, der sich vertrauensvoll ganz seinem Willen überlässt und ihm in einem vollkommenen Akt der Liebe seine größte Fähigkeit zu Füßen legt: die Freiheit“.

„Liebe Brüder und Schwestern, an diesem hohen Festtag am Anfang des neuen Jahres, kurz vor dem Ende des Heiligen Jahres der Hoffnung, wollen wir uns gläubig zur Krippe begeben, dem Ort des ‚entwaffnenden und entwaffneten‘ Friedens schlechthin, dem Ort des Segens“, wandte sich Papst Leo abschließend direkt an die Gläubigen.

Dort an der Krippe erinnere man sich an die Wunder, „die der Glaube an Jesus Christus in der Heilsgeschichte und in unserem Leben bewirkt hat, um dann wie die demütigen Zeugen der Grotte Gott zu loben und zu preisen für alles, was wir gesehen und gehört haben. Möge dies unser Vorsatz für die kommenden Monate und für unser ganzes christliches Leben sein.“

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