Vatikanstadt - Samstag, 3. Januar 2026, 8:00 Uhr.
Papst Leo XIV. trauert um die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana in der Schweiz. Dort waren in der Neujahrsnacht 40 Menschen ums Leben gekommen, während mehr als 100 Personen mit Verletzungen davonkamen.
„Nach der Nachricht vom tragischen Brand in Crans-Montana in der Nacht vom 1. Januar, bei dem mehr als vierzig Menschen ums Leben kamen und zahlreiche weitere verletzt wurden, trauert Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. mit den Familien und der gesamten Schweizerischen Eidgenossenschaft“, hieß es in einem Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Freitag versandt wurde.
Papst Leo wolle „den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl und seine Anteilnahme bekunden“, so Parolin weiter. „Er bittet den Herrn, die Verstorbenen in seiner Wohnstätte des Friedens und des Lichts aufzunehmen und den Mut derer zu stärken, die in ihrem Herzen oder an ihrem Körper leiden. Möge die Mutter Gottes in ihrer Zärtlichkeit allen von diesem Drama betroffenen Menschen den Trost des Glaubens schenken und sie in der Hoffnung bewahren.“
Erhalten Sie Top-Nachrichten von CNA Deutsch direkt via WhatsApp und Telegram.
Schluss mit der Suche nach katholischen Nachrichten – Hier kommen sie zu Ihnen.
Die Tagesschau berichtete am frühen Freitagabend, gegen 1:30 Uhr in der Neujahrsnacht sei in der Bar „Le Constellation“ ein Feuer ausgebrochen: „Insgesamt waren nach Behördenangaben unter anderem 42 Krankenwagen und 13 Hubschrauber sowie 150 medizinische Rettungskräfte im Einsatz. Bis gegen 5 Uhr morgens wurden nach Behördenangaben alle Verletzten erstversorgt. Die meisten Verletzten wurden mit Hubschraubern in Kliniken gebracht.“
Mit Blick auf die Ursache des Unglücks war zu lesen, dass der Brand nach Einschätzung der Ermittler „von sogenannten Partyfontänen auf Sektflaschen ausgelöst wurde. Die sprühenden Funken seien der Decke der Bar zu nahe gekommen […].“ Die Rede war von einem „Flashover“, was „die schnelle oder sogar schlagartige Entzündung aller brennbarer Materialien eines Raumes hin zu einem Feuer“ meint.
Bischof Charles Morerod, der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), erklärte am Freitag, man sei „angesichts der Schwere dieser Katastrophe zutiefst erschüttert […]. Alle unsere Kirchen können Orte der Unterstützung sein und sind in dieser schrecklichen Stunde Orte des Gebets.“




