Andrea Bocelli als Pilger auf seinen Knien in Fatima: "Jeder Atemzug wird zu einem Gebet"

Der weltberühmte Sänger auf seinen Knien als Pilger in Fatima.
Foto: Andrea Bocelli, Facebook / Santuário de Fátima, Facebook
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Der weltberühmte Opernsänger Andrea Bocelli hat kürzlich in der Basilika Unserer Lieben Frau von Fatima ein Konzert gegeben - im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Marienerscheinungen.

Auf Facebook schrieb der Katholik dazu: 

"Jede Mutter symbolisiert sie, jeder Leib, der das Leben gibt, inkarniert sie und bringt sie unter uns. Maria ist der einzige Weg, um unseren Vater zu erreichen, sie ist unsere himmlische Mutter, Fürsprecherin und Trösterin. Und dann gibt es bestimmte Orte, wie das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Fatima, wo die Luft von ihrer Gegenwart erfüllt ist, so sehr, dass jeder Atemzug zum Gebet wird."

Sein Kommentar, dass Maria, die Mutter Jesu, "der einzige Weg ist, unseren Vater zu erreichen", klingt etwas seltsam: Diese Rolle wird natürlich in der Heiligen Schrift ihrem Sohn, Jesus, gegeben (vgl. Johannes 14,6). Wenn man die kurze Annmerkung jedoch entfaltet und sieht, dass Maria oft als Weg zu Jesus und damit durch ihn zum Vater erkennbar ist, räumt sich dieser Eindruck schnell aus.

Auffallend ist, wie der seit seinem 12. Lebensjahr durch einen Fußball-Unfall erblindete Künstler die Atmosphäre am Wallfahrtsort beschreibt: die Luft um die Basilika herum sei so mit der Gegenwart der Muttergottes erfüllt, "dass jeder Atemzu zum Gebet wird".

Andrea Bocelli / Facebook

Die Facebook-Seite des Heiligtums von Fatima veröffentlichte weitere Fotos, die den 59 Jahre alten Opernsägner unter anderem beim Gebet als knieender Pilger zeigen.

In den 1990er Jahren, unter anderem durch die Romane von Leo Tolstoy, bekehrte sich Bocelli zum katholischen Glauben.

Exklusiv für CNA Deutsch übersetzt und redigiert aus dem englischen Original mit freundlicher Genehmigung von www.ChurchPOP.com 

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