Benedikt: Überraschungsbesuch in Castelgandolfo

Papst emeritus Benedikt XVI. im Sommer 2017.
Foto: EWTN / Paul Badde
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Papst emeritus Benedikt hat gestern überraschend Castelgandolfo und die Albaner Berge besucht. Grund dafür war eine Einladung von Bischof Raffaello Martinelli.

Das bestätigte Vatikansprecher Matteo Bruni am heutigen Freitag auf Anfrage von Journalisten, nachdem mehrere italienische Medien davon berichtet hatten.

Der emeritierte Papst habe am Donnerstag nachmittag gegen 16.15 Uhr zuerst einen Zwischenstopp in Castelgandolfo eingelegt und die von ihm sehr geschätzten Gärten besucht, um dort den Rosenkranz zu beten. Begleitet wurde der 92-jährige vom Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein.

Anschließend habe Benedikt dem marianische Heiligtum Madonna del Tufo in Rocca di Papa einen Besuch erstattet und schließlich mit Bischof Raffaello Martinelli zu Abend gegessen. Um 22:30 Uhr sei er ins Kloster Mater Ecclesiae zurückgekehrt.

Castelgandolfo, der nicht nur von Benedikt geschätzte Rückzugsort für die heißen Monate, spielte auch in der Kirchengeschichte eine wichtige Rolle, und das nicht nur für Päpste. Auf Entscheidung von Papst Franziskus wurde das Haus samt seiner Landwirtschaft und Gärten in ein Museum verwandelt.

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