'Bereitet dem Herrn den Weg': 5.000 Pfadfinder pilgern nach Rom

Papst Franziskus mit Pfadfindertuch beim am 3. August 2019
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch
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Über 5.000 Pfadfinder aus ganz Europa sind auf verschiedenen Wallfahrtswegen nach Rom gepilgert, um am "Euromoot" teilzunehmen: Sie wurden dazu am heutigen Samstag von Papst Franziskus begrüßt, bevor Kardinal Angelo Bagnasco mit ihnen im Petersdom die heilige Messe feierte.

Für ihren Einsatz für andere lobte Franziskus die Pfadfinder, die in gemischten Gruppen auf den Spuren der großen Heiligen nach Rom gepilgert waren. Daran knüpfte Papst Franziskus in seiner Ansprache an: Er erinnerte die jungen Wallfahrer daran, dass diese Heiligen, darunter Benedikt von Nursia und Katharina von Siena, "nichts vom Leben oder von den anderen erwartet" hätten.

"Sie haben auf Gott vertraut und sind Risiken eingegangen, sie haben sich selbst eingesetzt und in Bewegung gesetzt, um Träume zu realisieren, die so groß waren, dass sie uns, euch, uns allen nach Jahrhunderten noch gut tun."

Damit sind die katholischen Heiligen auch heute würdige Vorbilder für junge Christen im säkularisierten – und von Papst Franziskusoft kritisierten - Europa: Es gehe darum, auf Gott zu vertrauen und Jesus nachzufolgen.

Genau dies war auch das Motto der Pfadfinder aus 20 Nationen, darunter auch deutschsprachigen Nationen: Sie pilgerten unter dem Motto Parate Viam Domini – bereitet dem Herrn den Weg.

Das sei das klare Leitwort, würdigte der Papst – so wie auch die Lilie der Pfadfinder früher auch auf so manchem Kompass den Norden angezeigt habe.

Auch auf das Thema der Schöpfung und des Umweltschutzes kam der Papst zu sprechen. 

"Wenn wir sie weiter ausbeuten, wird sie uns eine schreckliche Lektion geben. Das sehen wir heute schon. Wenn wir uns um sie sorgen, werden wir auch morgen noch ein Heim haben." 

Das hätten die Pfadfinder auf ihrem Pilgerweg durch die Natur sehen können, so Franziskus.  

"Wir sind auf der Welt, um die anderen zu treffen, um Gemeinschaft zu schaffen, da wir alle miteinander verbunden sind. Die Schöpfung ist geschaffen, um uns mit Gott und untereinander zu verbinden, sie ist das 'Social Gottes'" - so der Papst wörtlich laut "Vatican News".

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