Berichte: Tödlicher Angriff auf Einweihungszeremonie der Hagia-Sophia-Kirche in Syrien

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Foto: CNA Deutsch

Berichten zufolge ist ein Angriff auf die feierliche Einweihung der Hagia-Sophia-Kirche in al-Sqailbiyeh, einer Stadt in der zentralen syrischen Provinz Hama, verübt worden. 

Laut ACI MENA, der Partneragentur von CNA Deutsch für den Nahen Osten und Nordafrika, starben mindestens zwei Personen und 12 weitere wurden nach bisherigem Kenntnisstand verletzt. Das berichte die syrische staatliche Agentur SANA.

Nach Angaben der Zeitung "The New Arab" wurden sagten Augenzeugen gegenüber staatlichen Medien, sie hätten Drohnen gesehen, die den Angriff begleiteten. SANA beschuldigte "terroristische Gruppen" mit Verbindungen zur Türkei, für den Angriff verantwortlich zu sein.

In den sozialen Medien veröffentlichte Videos zeigten angeblich die Momente des Angriffs auf die christliche Zeremonie.

Die syrische Regierung hatte ursprünglich angekündigt, im Jahr 2020 mit Unterstützung Russlands eine Nachbildung der Hagia Sophia in der Türkei bauen zu wollen.

Syrien ist in einen andauernden Konflikt verwickelt, der, wie Papst Franziskus im März 2022 mahnte, nicht vergessen werden dürfe.

Seit Beginn des Krieges am 15. März 2011 hat der Konflikt eine halbe Million Menschenleben gefordert. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks hat der Krieg außerdem 6,6 Millionen Flüchtlinge und 6,7 Millionen Binnenvertriebene mit sich gebracht.

Weitere Einzelheiten sind zur Stunde noch unklar.

Diese Meldung wird laufend aktualisiert, zuletzt am 24. Juli 2022 um 17:24 Uhr.