Bischöfe sollen erst einmal beten, sind nicht für Wirtschaft und Politik bestimmt: Papst

Papst Franziskus bei der Bischofsweihe im Petersdom an Josefi, 19. März 2018.
Foto: CNA / Daniel Ibanez
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Drei neue Bischöfe wurden im Petersdom am heutigen Festtag des heiligen Josef geweiht. Papst Franziskus erinnerte sie daran, dass ihr erste Pflicht als Bischof das Gebet ist. Wer als Bischof nicht ein geistliches Leben führt, der erfüllt nicht seine Berufung, so der Pontifex.

Die neuen Bischöfe sind Alfred Xuereb aus Malta, ehemaliger zweiter Sekretär von Papst Benedikt, der Pole Waldemar Sommertag sowie Jose Avelino Bettencourt aus Portugal.

Sie werden erst einmal nicht in einer Diözese dienen, sondern treten in den diplomatischen Dienst der Kirche:

  • Erzbischof Sommertag wid Apostolischer Nuntius in Nicaragua
  • Erzbischof Xuereb wird Gesandter des Papstes für Korea und die Mongolei
  • Erzbischof Bettencourt ist der neue Botschafter des Heiligen Stuhls in Georgien und Armenien

Als Bischöfe seien sie durch Gebet und die Feier des heiligen Messopfers jedoch erst einmal im Dienst der Kirche und dem Menschen, erinnerte Franziskus die Männer.

Es ist Christus, der "in der Vaterschaft des Bischofs" seinen Leib, der die Kirche ist, erweitere, so der Papst weiter. Dafür seien berufen, "nicht für Wirtschaft, Weltlichkeit oder Politik". Franziskus ermahnte die Bischöfe zudem, ihren Priestern nahe zu sein, wie auch den Armen und Wehrlosen, und liebevoll über der ganzen Schafherde Wache zu halten".

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