Neueste Nachrichten: Diplomatie

Podiumsteilnehmer der Veranstaltung gegen Ausbeutung von Frauen und für ein Verbot der Leihmutterschaft am 18. Juni in Genf. / Ständige Vertretung des Heiligen Stuhls

Vereinte Nationen in Genf: Vatikan setzt sich für Verbot der Leihmutterschaft ein

20. Juni 2024

Von Daniel Payne

Der Heilige Stuhl war diese Woche Gastgeber einer Podiumsdiskussion bei den Vereinten Nationen zum Thema Leihmutterschaft.

Joe Biden (li.) und Olaf Scholz / David Lienemann / White House (CC0) // BMF/Thomas Koehler/photothek.net

Entscheidendes Treffen mit US-Präsident Joe Biden: Bundeskanzler Olaf Scholz in Washington

9. Februar 2024

Von AC Wimmer

Im Weißen Haus empfängt US-Präsident Joe Biden heute den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz.

Eine katholische Kirche im Kreis Cangnan im Bistum Wenzhou in Zheijiang – eine "Provinz" mit über 56 Millionen Einwohnern an der Ostküste Chinas. / Vmenkov / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Chinesischer Bischof nach Verhaftung spurlos verschwunden

Sechs Tage nach seiner Verhaftung durch die kommunistischen Behörden ist der Aufenthaltsort eines chinesischen Bischofs weiter unbekannt.

Irans Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und der Außenminister des Vatikans, Erzbischof Paul Gallagher. / ATTA KENARE/AFP via Getty Images and Daniel Ibañez/CNA

Gespräche zwischen Vatikan und Iran: Israel-Hamas-Konflikt birgt Gefahr einer Eskalation

Der vatikanische Außenminister, Erzbischof Paul Gallagher, hat am Montagvormittag mit seinem iranischen Amtskollegen über den andauernden Krieg zwischen Israel und der Hamas telefoniert, wie der Heilige Stuhl mitteilte.

Papst Franziskus und Iwan Soltanowski / Vatican Media

Papst Franziskus trifft neuen russischen Botschafter beim Heiligen Stuhl

19. September 2023

Von Jonah McKeown

Das Treffen, bei dem Soltanowski dem Pontifex seine Legitimationsschreiben überreichte, fand wenige Tage nach dem Besuch des päpstlichen Gesandten Kardinal Matteo Zuppi in Peking statt.

Pilger aus China zeigen Flagge: Papst Franziskus in die Steppen-Arena von Ulaanbaatar (Mongolei) am 3. September 2023. / Vatican Media

Papst Franziskus gibt Einblick in Vereinbarung mit China über Ernennung von Bischöfen

4. September 2023

Von Courtney Mares

Papst Franziskus hat am Montag bei einer Pressekonferenz während des Rückfluges aus der Mongolei die Existenz einer gemeinsamen Kommission Chinas und des Vatikans zur Ernennung von Bischöfen enthüllt.    

Papst Franziskus grüßt Besucher aus aller Welt, darunter der Volksrepublik China, auf dem Petersplatz / Vatican Media (Archivbild)

Papst Franziskus ruft in Telegramm an Chinas Führung zu Einheit und Frieden auf

1. September 2023

Von Diego López Colín

Als Papst Franziskus auf dem Weg in die Mongolei den chinesischen Luftraum überflog, schickte er ein Telegramm an Xi Jinping, den Präsidenten der Volksrepublik China. Darin betete er um den Segen der Einheit und des Friedens" für das asiatische Land. "Ich sende Eurer Exzellenz und dem chinesischen Volk meine herzlichen Grüße, während ich auf dem Weg in die Mongolei den Luftraum Eures Landes überfliege. Ich versichere Euch meiner Gebete für das Wohlergehen der Nation und erbitte für Euch alle den göttlichen Segen der Einheit und des Friedens", heißt es in dem am 31. August veröffentlichten Telegramm. Der Pontifex wird die Mongolei bis zum 4. September besuchen. Franziskus ist der erste Papst, der die Mongolei besucht, in der mehr als drei Millionen Menschen leben, von denen nur 1.500 katholisch sind. Das Land grenzt an China, mit dem es laut Kardinal Pietro Parolin, dem Staatssekretär des Heiligen Stuhls, "Schwierigkeiten und Hindernisse" gab. Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und China scheinen trotz der Abkommen, die das asiatische Land mit dem Heiligen Stuhl geschlossen hat, kompliziert zu sein. Im Jahr 2018 unterzeichneten der Heilige Stuhl und die Regierung in Peking ein vorläufiges Abkommen, in dem der Vatikan die von den kommunistischen Behörden ernannten Bischöfe anerkennt. Dieses Abkommen wurde im Oktober 2020 erneuert und bleibt bis 2024 in Kraft. "Die vatikanische Seite", so heißt es in dem Kommuniqué zur Erneuerung des Abkommens, "ist entschlossen, einen respektvollen und konstruktiven Dialog mit der chinesischen Seite fortzusetzen, um das Abkommen fruchtbar umzusetzen und die bilateralen Beziehungen weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, die Mission der katholischen Kirche und das Wohl des chinesischen Volkes zu fördern". Im April dieses Jahres wurde jedoch ein chinesischer Prälat ohne Zustimmung des Vatikans zum Bischof von Shanghai ernannt, was gegen das Abkommen mit dem Heiligen Stuhl verstößt. Es war die zweite nicht genehmigte Ernennung durch Peking seit November 2022. Während sich Papst Franziskus in der Mongolei aufhält, wird die Kommunistische Partei Chinas am 1. September neue Beschränkungen einführen, die das Zeigen religiöser Symbole im Freien verbieten, von Predigten verlangen, dass sie "grundlegende sozialistische Werte widerspiegeln" und alle religiösen Aktivitäten auf von der Regierung genehmigte Orte beschränken, so China Aid. Es wird erwartet, dass Chinas Einschränkungen der Religionsfreiheit sowohl Christen als auch Buddhisten betreffen werden, auch in den Regionen Tibet und Innere Mongolei.

Erzbischof Stephen Ameyu Martin empfängt den Kardinalstaatssekretär bei dessen Ankunft in Juba, Südsudan, 14. August 2023. / Sudan/Südsudanesische Katholische Bischofskonferenz

Auf besonderer Mission des Vatikans: Kardinalstaatssekretär besucht Südsudan

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ist diese Woche im Südsudan, wo er im Rahmen eines viertägigen Besuchs in dem ost- und zentralafrikanischen Land unter anderem mit Menschen zusammentreffen wird, die vor der Gewalt im benachbarten Sudan fliehen.       

Denis Knobel / EU2018BG Bulgarian Presidency / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Scheidender Schweizer Botschafter: „Der Posten beim Heiligen Stuhl ist anspruchsvoll“

„Die Schweiz und der Vatikan verfolgen ganz ähnliche Zielsetzungen, wenn es um Frieden, Menschenrechte oder internationales Recht ganz allgemein geht.“

Das Treffen zwischen der Delegation aus Rom mit Patriarch Kirill in Moskau, 29. Juni 2023 | / Abteilung für Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats

Ökumenische Begegnung bei Friedensmission: Italienischer Kardinal beendet Moskau-Trip

Wie der Vatikan bekannt gab, ist Kardinal Matteo Zuppi vom 28. bis 30. Juni nach Moskau gereist, um humanitäre Initiativen zu identifizieren, die Wege zum Frieden in der Ukraine ebnen könnten.

Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna, Italien, im Petersdom am 5. Oktober 2019.  / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Kardinal Zuppi reist als Papstgesandter nach Moskau

Kardinal Matteo Maria Zuppi, Erzbischof von Bologna und Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, wird morgen als Gesandter von Papst Franziskus nach Moskau reisen.

Sitzungssaal des Sicherheitsrates im UN-Hauptquartier in New York City / Per Krohg / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Brüderlichkeit: UN-Sicherheitsrat debattiert Papst-Dokument

15. Juni 2023

Von Courtney Mares

Der UN-Sicherheitsrat hat diese Woche ein hochrangiges Briefing einberufen, um die Rolle der "menschlichen Brüderlichkeit" bei der Förderung des Friedens zu erörtern, inspiriert von der Brüderlichkeitserklärung, die von Papst Franziskus und einem führenden sunnitischen Imam gemeinsam verfasst wurde.

Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna, Italien, im Petersdom am 5. Oktober 2019.  / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Vatikan: Papstgesandter soll in Kiew den Behörden "aufmerksam zuhören"

Der italienische Kardinal Matteo Zuppi hält sich für zwei Tage in Kiew auf, um den dortigen Behörden "aufmerksam zuzuhören".  

Papst Franziskus begrüßt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 13. Mai 2023 im Vatikan. / Vatican Media

Papst Franziskus und der ukrainische Präsident Selenskyj treffen sich im Vatikan

Papst Franziskus und der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, haben sich am Samstag im Vatikan getroffen.

Referenzbild / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Menschenrechtler: Abkommen des Vatikans mit China ist gescheitert

13. April 2023

Von David Ramos

Nach der Ernennung eines Bischofs in China ohne die Zustimmung des Vatikans hat ein renommierter Menschenrechtsverteidiger gefordert, dass der Vatikan reagieren und handeln muss. Das derzeitige Abkommen sei gescheitert.

Auch Erzbischof Georg Gänswein war unter den Teilnehmern der Eucharistie-Feier / CNA/Martha Calderon

Gänswein nach Costa Rica? Zweifel an Meldung über neues Amt für Sekretär von Benedikt XVI.

Quellen im Vatikan haben gegenüber CNA Deutsch die Nachricht, Papst Franziskus werde Erzbischof Georg Gänswein zum nächsten Botschafter des Vatikans in Costa Rica ernennen, als unbestätigtes Gerücht und Spekulation bezeichnet.

Oman / Shutterstock

Heiliger Stuhl und Sultanat Oman nehmen diplomatische Beziehungen auf

24. Februar 2023

Von Andrea Gagliarducci

Damit gibt es weltweit nur noch sechs Länder ohne diplomatische Beziehungen zum Vatikan.

Papst Franziskus, chinesische Flagge, 12. Oktober 2022 / Vatican Media

Vatikan wirft China vor, gegen Abkommen mit dem Heiligen Stuhl verstoßen zu haben

26. November 2022

Von Courtney Mares

Der Vatikan erklärte am Samstag, dass China gegen die Bedingungen seines Abkommens mit dem Heiligen Stuhl verstoßen hat.  

Erzbischof Paul Richard Gallagher / Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Ukraine-Krieg: Vatikanischer Außenminister beklagt "Scheitern der Diplomatie"

Kurienerzbischof Paul Gallagher sagte, es bedürfe in Zukunft einer präventiven Diplomatie, wie Papst Franziskus es ihm gegenüber schon 2015 erwähnt habe.

Gute Beziehungen: Metropolit Hilarion und Kardinal Kurt Koch bei einem früheren Treffen / mospat.ru

Ökumene: Wie der Wechsel im Moskauer Patriarchat den Dialog mit Rom ändert

Er hatte am zweiten Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Moskauer Patriarchen Kyrill mitgearbeitet und war wahrscheinlich der sichtbarste Mann im Moskauer Patriarchat.