Das Leben des Christen ist ein Kampf gegen das Böse, mahnt Papst Franziskus

Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 18. April 2018
Foto: CNA Deutsch / Daniel Ibanez

Bei der Generalaudienz am heutigen Mittwoch hat Papst Franziskus erklärt, dass Christen durch ihre Taufe fähig werden zum Leben als Christ, in dem es darum gehe, "gegen den Geist des Bösen zu kämpfen".

In seiner Katechese erklärte Franziskus, wie das Sakrament der Taufe "in ganz besonderer Weise" das "Sakrament des Glaubens" sei. Nicht zuletzt weil es der erste Schritt im Leben als Christ ist, ein Leben, dass ein lebenslanges Ringen gegen die Sünde bedeute.

Franziskus wörtlich: "die Taufe gibt uns Kraft für diesen täglichen Kampf, auch für den Kampf gegen den Teufel, der – wie der heilige Petrus schreibt – wie ein brüllender Löwe versucht, uns zu verschlingen und zu zerstören."

Vor diesem Hintergrund vertiefte der Pontifex den Sinn der Taufhandlung: vom Gebet des Ritus - mit der Bitte um die Befreiung von der Erbsünde - über die Salbung mit geweihtem Öl, das bereits bei den frühen Christen als Zeichen des Heils verstanden wurde, so Franziskus, "um dem Täufling durch dieses Zeichen des Heils zu wünschen, dass die Kraft des rettenden Christus ihn für seinen Kampf gegen das Böse stärken möge. Es ist mühsam, gegen das Böse zu kämpfen, seinen Täuschungen zu entkommen, nach dem Kampf wieder zu Kräften zu kommen. Aber wir müssen wissen, dass das ganze christliche Leben ein Kampf ist."

Diesen heiligen Kampf des Christen kämpfe keiner alleine, betonte der Papst weiter, sondern als Teil der Kirche, die für einen auch bete.

"Wir alle können siegen – alles besiegen! Mit der Kraft, die Jesus mir gibt."

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