Ehemaliger Ordensleiter der Jesuiten in Tokio mit 84 Jahren verstorben

Pater Adolfo Nicolás im Oktober 2012
Foto: Mattew Rarey / CNA Deutsch

Pater Adolfo Nicolás ist tot. Der 30. Generalobere der Jesuiten starb mit 84 Jahren am gestrigen Mittwoch in Tokio.

Der Spanier leitete die Jesuiten von 2008 bis 2016.

In einem Kondolenzschreiben seines Nachfolgers, Pater Arturo Sosa, heißt es, Nicolás habe mit Humor, Mut und Bescheidenheit den Orden geleitet. Sosa würdigt auch die "Fähigkeit zur Inkulturation in Japan, wohin er als junger Jesuit ging".

Der am 29. April 1935 im spanischen Palencia geborene Nicolás war 1953 als Novize den Jesuiten beigetreten. Er diente in mehreren asiatischen Ländern in einer Reihe von Funktionen, bevor er 2008 zum Generaloberen – also Ordensleiter – gewählt wurde.

Schwerpunkt Neustrukturierung

Die deutschsprachige Seite der Societas Jesu teilte mit, der Schwerpunkt seiner Amtszeit als Generaloberer sei die Neustrukturierung des Ordens gewesen "angesichts der weiterhin rückläufigen Mitgliederzahl (2008: 18.820; 2015: 16.740) reduzierte er die Zahl der Provinzen und Regionen weltweit".

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