Erzbischof von LA: Begrüße Entscheidung Trumps für Einwanderer-Familien

Präsident Donald Trump
Foto: JStone/Shutterstock
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Der Oberhirte von Los Angeles hat die von Präsident Donald Trump unterzeichnete Verordnung zur Einwanderungspolitik begrüßt.

Erzbischof José Gomez forderte gleichzeitig den US-Kongreß auf, eine Reform der Migrationspolitik in Angriff zu nehmen.

Präsident Trump unterzeichnete am Mittwoch eine Verordnung mit dem Titel "Affording Congress an Opportunity to Address Family Separation", mit der die Praxis der Trennung von Kindern von ihren Eltern an der US-Grenze beendet werden soll.

Die "Null-Toleranz"-Politik der Trump-Regierung gegenüber illegalen Einwanderern in die Vereinigten Staaten wird gleichzeitig aufrechterhalten.

Inhaftierte Familien werden zukünftig nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam festgehalten, so die Anordnung Trumps. 

Erzbischof Gomez hatte diese Trennung, die weltweit Schlagzeilen machte, in den vergangenen Tagen zusammen mit anderen US-Bischöfen scharf kritisiert, wie CNA Deutsch berichtete.

Die neue Anordnung besagt nun, dass inhaftierte Familien zusammen festgehalten werden, "wo dies angemessen und mit dem Gesetz und den verfügbaren Mitteln vereinbar ist".

Erzbischof Gomez, der nicht der Oberhirte einer Erzdiözese mit über 4,3 Millionen Katholiken Nordamerikas und einem großen Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund ist, sondern auch Vizepräsident der US-Bischofskonferenz, sagte dazu am Nachmittag Ortstzeit, er begrüße die Verordnung des Präsidenten, welche die grausame Politik der Familientrennung beendet. Doch jetzt müsse der Kongress auf die Einwanderung reagieren:

"Wir brauchen einen parteiübergreifenden Gesetzentwurf wie den USAAct, der einen klaren Weg zur Staatsbürgerschaft für 'Dreamers' bietet und unsere Grenzen sichert. Und wir brauchen diesen jetzt", so Gomez auf Twitter.

Übersetzt aus dem Englischen von AC Wimmer.

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