AKTUALISIERT: Gebete für Paris nach neuen Terror-Angriffen

"Pray for Paris" – 13. November 2015
Foto: Raj Nair via Twitter
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Mit spontanen Gebeten haben Katholiken aus aller Welt auf die Nachricht der Terroranschläge in Paris reagiert.

https://twitter.com/victoriaarose55/status/665286158599909376?ref_src=twsrc%5Etfw

Gläubige aus Rom, aus Nord- und Südamerika und anderen Erdteilen flehten die Muttergottes um Fürsprache an:

Vom anderen Ende der Welt meldete sich aus Sydney Erzbischof Fisher. 

Etwa 140 Tote, mehrere Verletzte und eine blutige Geiselnahme ist die bisherige Bilanz einer Serie von offenbar koordinierten Angriffen an mehreren Stellen in der französischen Hauptstadt. Das melden zahlreiche Medien; die Polizei hat noch keine genauen Zahlen veröffentlicht.

Offizielle Angaben zu den Motiven der Täter gibt es zur Stunde nicht; Augenzeugen und Medien berichten von “Allah Akbar”-Rufen einzelner Täter. Ob erneut der “Islamische Staat” direkt hinter der Tat steht, ist unklar.

Präsident Francois Hollande rief den nationalen Notstand aus. Die Landesgrenzen sollen geschlossen werden, berichten einige Medien. Andere Quellen sprechen von verschärften Kontrollen Ausreisender.

Die Täter haben an sechs Punkten in der Hauptstadt zugeschlagen.

Einige eröffneten einzeln oder in kleinen Gruppen mit Sturmgewehren auf Menschen das Feuer und töteten scheinbar wahllos Passanten. 

Im Bataclan, einer Konzerthalle im 11. Arrondissement, wurden Geiseln gefangen genommen; mehrere Medien berichteten von Schüssen und angeblichen Hinrichtungen im Minutentakt. Kurz darauf stürmten Einsatzkräfte das Gebäude und töteten mindestens einen Terroristen; zwei andere sollen sich mit Sprengstoffgürteln in die Luft gejagt haben.

Sicherheitskräfte berichteten, die Täter hätten mit Explosionskörper auf die Konzertbesucher geworfen; es habe "ein Blutbad" gegeben. Etwa 100 Opfer seien gezählt worden.

In der Nähe des Stade de France, wo zur Stunde ein Freundschaftsspiel gegen Deutschland stattfand, erschütterten drei Explosionen das Viertel. Zwei davon, melden Behörden, waren Selbstmordattentate.

https://twitter.com/LucieBacon/status/665288371019882497?ref_src=twsrc%5Etfw

Einige Twitter-Nutzer veröffentlichten Karten, auf denen die Orte der Verbrechen angezeigt werden.

Viele erinnerten an das Gebet von Papst Franziskus am "Ground Zero" in New York. 

https://twitter.com/BurkeCNN/status/665308402445377536

Andere an den heiligen Papst Johannes Paul II.