Heilige Messe und eine letzte Ruhestätte für den Seligen Carlo Acutis

Das offene Grab des Seligen Carlo Acutis in Assisi (Italien).
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Nachdem tausende Pilger Schlange gestanden sind, um den Seligen Carlo Acutis an seinem mit einer Glasplatte bedeckten Sarg zu besuchen, wird am heutigen Montagabend der Sarg geschlossen werden. Bischof Marcello Semeraro, der Nachfolger von Kardinal Angelo Becciu als  Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, feiert zum Abschluss eine heilige Messe. 

Auch wenn seine sterblichen Überreste nicht mehr ausgestellt werden, bleibt die Kirche in Assisi die letzte Ruhestätte des jungen Katholiken, der als Computerfreak und Videospiel-Liebhaber eine neue Generation frommer Gläubiger anspricht und schon jetzt als "Cyber-Apostel" der heiligen Eucharistie bezeichnet worden ist.

Tausende haben jetzt bereits die letzte Ruhestätte des jungen Seligen besucht, wie die Diözese Assisi mitteilte. Das Bistum hatte letzte Woche entschieden, die Zeit der öffentlichen Verehrung, die am 1. Oktober begann, bis zum 19. Oktober zu verlängern: Der Ansturm von Besuchern und Wallfahrern wollte tagelang nicht abbrechen.

Die Ausstellung und Aufnahmen des präparierten Leichnams hatte ebenso zu anti-katholischen Reaktionen in säkularen Medien geführt wie zu frommen Spekulationen, dass der Leichnam des jungen Seligen, der an einer Form von Leukämie im Alter von 15 Jahren gestorben war, unversehrt geblieben sei. 

Wie Bischof Domenico Sorrentino von Assisi daraufhin klarstellte, war dies jedoch nicht der Fall: Der Leichnam des jungen Gläubigen war für die Feier der Seligsprechung entsprechend präpariert worden.

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