Jugendsynode: Zwischenbilanz der polnischen Synodenväter vom 9. Oktober

Erzbischof Stanisław Gądecki von Posen im Gespräch mit Journalisten im Vatikan
Foto: Polnische Bischofskonferenz
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Immer wieder veröffentlicht CNA Deutsch während der Synode über Jugendliche, Glaube und und die Berufungsentscheidung, die vom 3. bis 28. Oktober im Vatikan stattfindet, Zwischenbilanzen der Synodenväter aus Polen.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung vom 9. Oktober, die CNA von den Synodenvätern aus Polen zur Verfügung gestellt wurde, übersetzt in deutscher Sprache:

Die erste Sitzung am 9. Oktober war dreizehn Berichten gewidmet, die in einzelnen Sprachgruppen gesammelt wurden. Die Neuerung war, dass eine portugiesische Sprachgruppe aufgenommen wurde. Die Berichte enthielten über 300 Korrekturen.

"Jeder Bericht hat einen anderen Geist, da er den Charakter des Kontinents widerspiegelt. Die in den Berichten diskutierten Themen betreffen das Instrumentum laboris. In den Berichten wird ein positiverer Blick auf die Jugend gefordert, indem man junge Menschen nicht als eine Gruppe behandelt, die neben der Kirche bleibt, sondern als eine Gruppe, die zur Kirche gehört. Die Jugendlichen schauen nicht [von Außen] auf die Kirche, sondern sind Teil der großen Familie, die die Kirche ist. Daher war der Wunsch, der in den heutigen Berichten oft auftauchte, dass die Kirche als eine große Familie sowie als Mutter und Lehrerin dargestellt würde", sagte Erzbischof Stanisław Gądecki von Posen (Poznań).

Einige Berichte waren in der Form von Erzählungen, andere in der Form von Bemerkungen gehalten. "Sie betrafen in erster Linie Forderungen, dass die Kirche heute empathischer wird und verschiedene Bewegungen und Liturgien bildet, aber gleichzeitig unterstützt", sagte Erzbischof Gądecki.

Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz stellte fest, dass auch die heilbringende Sendung, für die die Kirche gegründet wurde und an der junge Menschen teilnehmen, hervorgehoben wurde. "Nicht nur die getauften und gefirmten jungen Menschen, die in der Kirche sind, sondern auch die jungen Menschen auf der ganzen Welt, die unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen angehören. In diesem Zusammenhang ging es auch um die Ausbildung von Hirten, die durch eine bessere Pastoralstrategie einen besseren Kontakt zu jungen Menschen haben können. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit der Bildung junger Menschen betont, die offen ist zu einer persönlichen Begegnung mit Christus im Glauben, in der Gnade, im Zeugnis Christi und in der aktiven Teilhabe am Aufbau einer Welt, die für geistliche und evangelisierende Realitäten offen ist", sagte Erzbischof Gądecki.

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