Kirche in Deutschland: Hilfsaktion für Leidtragende der Coronavirus-Pandemie

Beichte in der Diözese Itapipoca in Corona-Zeiten
Foto: Diözese Itapipoca

Die Katholische Kirche in Deutschland hat einen "Sonntag der Solidarität" ins Leben gerufen, um den Leidtragenden der Corona-Pandemie konkrete Hilfe zukommen zu lassen.

In einer gemeinsamen Initiative aller deutschen Diözesen, der Orden und der kirchlichen Hilfswerke soll der 6. September 2020 als ein "Sonntag der Solidarität" begangen werden. An diesem Tag soll in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte abgehalten werden. Zusätzlich werden Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte gesammelt.

Die im September vorgesehene Solidaritätsaktion umfasst nach Auffassung der Initiatoren drei Dimensionen: Gebet, Information und finanzielle Unterstützung. Die Bischofskonferenz will den "Sonntag der Solidarität" deshalb auch ausdrücklich als "geistliches Ereignis" verstanden wissen, das Verbundenheit deutscher Katholiken mit  notleidenden Menschen in aller Welt zum Ausdruck bringe, so eine Mitteilung. 

Über eine bereitgestellte Homepage können Pfarrgemeinden ab dem 20. August Plakate, Flyer und Gebetszettel zur Solidaritätsaktion beziehen. Auch Vorlagen für Fürbitten und andere liturgische Hilfen die Gestaltung von Gottesdiensten am 6. September 2020 stehen dort zum Download zur Verfügung.

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