Papst Franziskus besucht am frühen Morgen die Statue der Unbefleckten Empfängnis in Rom

Zum Hochfest: Die Muttergottes im Herzen Roms mit dem Blumenkranz am 8. Dezember 2021
Foto: Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Papst Franziskus hat am Mittwoch am frühen Morgen die Statue der Unbefleckten Empfängnis auf der Piazza di Spagna in Rom besucht.

Der Papst machte den privaten Besuch kurz nach 6 Uhr morgens am 8. Dezember, nachdem der Vatikan angekündigt hatte, dass er zum zweiten Mal in Folge wegen der Pandemie nicht wie üblich am Nachmittag zum Fest der Unbefleckten Empfängnis kommen würde.

Der Vatikan teilte am 27. November mit, dass Papst Franziskus anstelle eines öffentlichen Besuchs die Jungfrau Maria im Gebet bitten werde, "die Römer, die Stadt, in der sie leben, und die Kranken, die überall auf der Welt ihren mütterlichen Schutz brauchen, zu schützen".

Das Pressebüro des Heiligen Stuhls teilte am 8. Dezember mit, dass der Papst einen Strauß weißer Rosen am Sockel der Säule hinterließ, bevor er die Jungfrau Maria um die Fürsprache für die Heilung der Kranken und eine Atempause für die von Kriegen und der Klimakrise Betroffenen bat.

Er betete auch um die Gnade der Bekehrung für diejenigen, die Mauern errichten, um sich vom Schmerz der anderen zu distanzieren", ließ der Vatikan mitteilen.

Nach Angaben des Pressebüros reiste der Papst gegen 6.20 Uhr zur Basilika Santa Maria Maggiore, wo er vor der Ikone des Salus Populi Romani, Maria Schutz des römischen Volkes, betete, bevor er kurz nach 7 Uhr in den Vatikan zurückkehrte.

Nachdem Papst Franziskus die Piazza di Spagna verlassen hatte, stieg ein Feuerwehrmann auf eine Leiter, um einen Blumenkranz auf den Arm der Statue zu legen.

Die Statue der Unbefleckten Empfängnis thront auf einer fast 40 Fuß hohen Säule. Sie wurde am 8. Dezember 1857 eingeweiht, drei Jahre nachdem Papst Pius IX. ein Dekret verkündet hatte, in dem das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens festgelegt wurde.

Seit 1953 ist es Brauch, dass die Päpste die Statue an ihrem Festtag verehren. Papst Pius XII. war der erste, der dies tat, indem er fast zwei Meilen zu Fuß vom Vatikan aus zurücklegte.

Zu Ehren ihrer Rolle bei der Einweihung der Statue im Jahr 1857 sind in der Regel die römischen Feuerwehrleute bei dem Gebet anwesend. Der Bürgermeister von Rom und andere Vertreter nehmen ebenfalls teil.

In den vergangenen Jahren hat Papst Franziskus Blumenkränze für die Jungfrau Maria gesegnet, von denen einer von den Feuerwehrleuten auf den ausgestreckten Arm der Statue gelegt wurde. 

Wie bei Marienfeiern üblich, wird Papst Franziskus auch am 8. Dezember das Angelusgebet von einem Fenster mit Blick auf den Petersplatz verrichten.

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Übersetzt und redigiert aus dem Original der CNA Deutsch-Schwesteragentur.