Papst Franziskus über Mauritius: Ein Friedensparadies, das Migranten aufnimmt?

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Umweltschutz, Migration und Armut: Mit seiner Rede an Politiker und andere Vertreter der Gesellschaft, Diplomaten und Religionsvertreter von Mauritius sprach Papst Franziskus am heutigen 9. September die drei Themen an, die ihm besonders am Herzen liegen.

Der heutige Tagestrip nach Mauritius ist - nach Mosambik und Madagaskar - die letzte Station der päpstlichen Afrikareise. Die beliebte Urlaubsinsel liegt vor der Ostküste des Kontinents im Indischen Ozean. Die überwiegend aus Indien stammende Bevölkerung ist in der Mehrzahl hindustischen Glaubens. Nur etwa ein Viertel der 1,3 Millionen Einwohner ist heute katholisch getauft.

In seine Rede lobte der Papst das Miteinander der ethnischen Gruppen und betonte, es sei wichtig, Einwanderung zu erlauben. Die Inselnation - die mehrheitlich von indischen Einwanderern besiedelt wurde - solle auch in Zukunft Migranten aufnehmen, forderte der Papst.

Mauritius sei ein Land "wahrer Begegnungskultur" und die Demokratie ermögliche ein "Friedensparadies", das es zu erhalten gebe.

Zudem sei das Wirtschaftswachstum der Insel nicht nur gut, so Franziskus weiter. Er forderte die Regierung auf, "eine Wirtschaftspolitik zu entwickeln, die auf die Menschen hin ausgerichtet ist und die eine bessere Verteilung der Gewinne, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die integrale Förderung der Armen als Priorität hat".

Gleichzeitig lobte der Pontifex, "wie die verschiedenen Religionsgemeinschaften auf Mauritius mit ihren jeweiligen Identitäten gemeinsam einen Anteil zum sozialen Frieden leisten".

Der Papst kehrt heute Abend nach Madagaskar zurück, von wo aus er morgen früh nach Rom abfliegen wird.

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