Papst Franziskus nahm an Beerdigung seines Leibarztes teil

Beerdigung von Dr. Fabrizio Soccorsi am 26. Januar 2021
Foto: Vatican Media / CNA Deutsch

Papst Franziskus hat gestern Nachmittag an der Beerdigung seines Leibarztes Fabrizio Soccorsi teilgenommen, der Anfang des Monats gestorben war.

Soccorsi, 78, war wegen Krebs im römischen Gemelli-Hospital in Behandlung gewesen. Er starb an Komplikationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus am 9. Januar, berichtete die "Catholic News Agency" (CNA).

Papst Franziskus hatte Soccorsi, einen Experten für Hepatologie, das Verdauungssystem und Immunologie, im August 2015 zu seinem Leibarzt ernannt.

Die Trauermesse für den Arzt fand in der Kapelle Maria, Königin der Familie statt, die sich im Governatoratsgebäude im Vatikan befindet. Die Messe wurde von Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Vatikans, gefeiert.

Soccorsi studierte Medizin und Chirurgie an der Universität La Sapienza in Rom. Neben seiner Tätigkeit als päpstlicher Arzt war er als Berater für das Gesundheits- und Hygieneamt des Vatikanstaates tätig und gehörte zum Rat der medizinischen Experten bei der Kongregation für die Heiligsprechungsprozesse.

Als Leibarzt von Franziskus reiste Soccorsi mit dem Papst auf dessen internationalen Reisen. Während des päpstlichen Besuchs in Fatima, Portugal, im Mai 2017, legte Papst Franziskus zwei Sträuße weißer Rosen vor der Marienstatue für Soccorsis Tochter nieder, die schwer krank war und im folgenden Monat starb.

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