Papst Franziskus ruft erneut zur Verkündigung des Glaubens auf

Das sonntägliche Angelus-Gebet
Foto: Vatican Media / CNA
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Zum traditionellen Mittagsgebet hat Papst Franziskus am heutigen Sonntag über Verkündigung gesprochen. Diese müsse "ohne Verurteilung" folgen, so Franziskus am Rande des Angelus.

Den Glauben zu verkünden, aber davor zu beten, fasten und sich zu bekehren: Das ist auch der Aufruf des Papstes in seinem historischen Brief an die Katholiken in Deutschland. In Rom sagte er zum Angelus

"Die Mission gründet sich auf das Gebet; die bringt Friede und Heilung, die Zeichen der Nähe des Reiches Gottes sind; sie ist nicht Proselytismus, sondern Verkündigung und Zeugnis; und sie verlangt auch die Aufrichtigkeit und die evangelische Freiheit, wegzugehen unter Hinweis auf die Verantwortung jener, die die Botschaft des Heils ablehnen - aber ohne Verurteilungen und Flüche."

Wer den christlichen Glauben verbreitet, der bringt den Menschen natürlich auch die Freude, betonte Papst Franziskus am 7. Juli.

"Es handelt sich nicht um eine flüchtige Freude, die vom Erfolg der Mission herrührt, im Gegenteil, diese Freude wurzelt im Versprechen, dass, wie Jesus sagt, 'eure Namen im Himmel verzeichnet sind'."

Gebet für Opfer von Angriffe

Für die Opfer von Angriffen und Terror-Akten in den vergangenen Tagen in Afghanistan, Burkina Faso, Mali, Libyen und Niger betete der Pontifex mit Pilgern auf dem Petersplatz. "Die internationale Gemeinschaft kann derart schwerwiegende Vorgänge nicht akzeptieren", sagte der Papst besonders mit Blick auf die Toten und Verletzten in Libyen, von denen Medienberichten zufolge die meisten Migranten waren, die nach Europa einwandern wollten.

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