So sieht die Reise von Papst Franziskus durch die DR Kongo und den Südsudan aus

Papst Franziskus begrüßt den südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir am 11. April 2019.
Foto: Vatican Media

Der Vatikan hat die Reiseroute für den Besuch von Papst Franziskus in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und im Südsudan bekannt gegeben.

Die Afrikareise des Papstes beginnt am 2. Juli in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, und endet am 7. Juli in Juba, der Hauptstadt des Südsudan.

Die offiziellen Logos für die Reise von Papst Franziskus in die Demokratische Republik Kongo und den Südsudan. (Vatican Media)

Laut dem am 28. Mai veröffentlichten Programm wird Papst Franziskus am 2. Juli auf dem internationalen Flughafen von Kinshasa N'djili landen, gefolgt von einer Willkommenszeremonie im Palais de la Nation, der offiziellen Residenz des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo in Kinshasa.

Der 85-jährige Papst wird in die Präsidentensuite gehen, um dem Präsidenten der DRK, Félix Tshisekedi, einen Höflichkeitsbesuch abzustatten.

Anschließend findet im Garten des Palais de la Nation ein Treffen mit Behörden und Mitgliedern des diplomatischen Corps statt.

Der erste Tag der Reise in die Demokratische Republik Kongo wird mit einem privaten Treffen mit Mitgliedern der Gesellschaft Jesu in der apostolischen Nuntiatur abgeschlossen.

Seinen zweiten Tag in der DRK, den 3. Juli, wird der Papst mit dem Feiern der Messe auf dem Flughafen Ndolo in Kinshasa beginnen.

Am Abend wird er mit Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Seminaristen in der Kathedrale Unsere Liebe Frau vom Kongo in Kinshasa zusammentreffen.

Die offiziellen Logos für die Reise von Papst Franziskus in die DRK und den Südsudan. Vatican Media.
Die offiziellen Logos für die Reise von Papst Franziskus in die Demokratische Republik Kongo und den Südsudan. Vatican Media.

Am 4. Juli wird der Papst in die Stadt Goma in Nord-Kivu, einer Provinz im äußersten Osten der Demokratischen Republik Kongo, fliegen. Er wird mittags im Flüchtlingslager Kibumba eine Messe feiern.

Am frühen Abend wird er im Welcome Center der Diözese Goma mit Opfern der Gewalt in Beni, im Nordosten der DRK, und im Osten der DRK zusammentreffen, bevor er nach Kinshasa zurückkehrt.

Am Morgen des 5. Juli ist ein Treffen von Papst Franziskus mit Jugendlichen und Katecheten im Stade des Martyrs in Kinshasa geplant.

Nach einer Abschiedszeremonie auf dem Flughafen von N'djili wird er in den Südsudan aufbrechen und eine ökumenische Friedenspilgerreise zum Land und zum Volk des Südsudans unternehmen, wie der Vatikan es nennt.

Der Papst wird auf dem internationalen Flughafen von Juba mit einer Begrüßungszeremonie empfangen, bevor er zum Präsidentenpalast weiterreist, um Präsident Salva Kiir einen Höflichkeitsbesuch abzustatten.

Anschließend wird er mit den Vizepräsidenten des Südsudan zusammentreffen.

Als letzte offizielle Aktivität seines ersten Tages im Südsudan ist ein Treffen von Papst Franziskus mit den Behörden und Mitgliedern des diplomatischen Korps im Garten des Präsidentenpalastes vorgesehen.

Am 6. Juli wird der Papst erwartet, um Binnenvertriebene in einem Lager in Juba zu besuchen.

Anschließend ist ein privates Treffen mit Jesuiten im Südsudan in der apostolischen Nuntiatur vorgesehen.

Am späten Nachmittag trifft Papst Franziskus in der Kathedrale St. Theresia mit Bischöfen, Geistlichen, Ordensleuten und Seminaristen zusammen.

Am Abend des 6. Juli wird der Papst gemeinsam mit dem anglikanischen Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, und dem Vorsitzenden der Generalversammlung der Kirche von Schottland, Iain Greenshields, an einem ökumenischen Gebetsgottesdienst im John Garang Mausoleum in Juba teilnehmen.

Am Morgen des 7. Juli, dem letzten Tag der Reise, soll am selben Ort ein Gottesdienst stattfinden.

Nach einer morgendlichen Abschiedszeremonie am internationalen Flughafen von Juba wird Papst Franziskus nach Rom weiterreisen.

Die Pastoralreise vom 2. bis 7. Juli ist der dritte Besuch von Papst Franziskus in Afrika südlich der Sahara.

Die Reise wird der erste päpstliche Besuch im Südsudan sein, der 2011 unabhängig wurde, und die dritte päpstliche Reise in die Demokratische Republik Kongo, in der die größte katholische Bevölkerung Afrikas lebt.

Übersetzt und redigiert aus dem Original der CNA Deutsch-Schwesteragentur ACI Africa. 

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