Übersicht: Die vier wichtigsten Meldungen der Woche

Marsch für das Leben: Teilnehmer vor dem Reichstag am 17. September 2017.
Foto: EWTN.TV / Rudolf Gehrig
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Marsch für das Leben morgen in Berlin *** Belgischer Orden betreibt weiter Euthanasie *** Pater Tom Uzhunnalil befreit *** Ein Denkmal zu Ehren Benedikts

Marsch für das Leben in Berlin 

Vor dem Reichstagsgebäude beginnt am morgigen Samstag um 13 Uhr der "Marsch für das Leben" in Berlin. Die friedliche Demonstration, veranstaltet vom Bundesverband Lebensrecht, setzt sich für den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum Tod ein. 

Vergangenes Jahr nahmen 7.500 Menschen teil, darunter mehrere Bischöfe, etwa der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und Berlins Erzbischof Heiner Koch. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, unterstützt den morgigen Marsch mit einem Grußwort.

Belgischer Orden betreibt weiter Euthanasie

Apropos Lebensschutz: Bis Ende August hatte Papst Franziskus den "Broeders van Liefde" Zeit gegeben, die aktive Sterbehilfe psychisch kranker, aber nicht an tödlichen Krankheiten leidenden Menschenin ihren 15 Zentren in Belgien zu stoppen. 

Nun haben die "Brüder der Nächstenliebe" mitgeteilt, dass sie der Anweisung nicht folgen werden. Angegebener Grund: Die Praxis - die unter anderem der Katechismus der Kirche explizit verbietet - sei aus ihrer Sicht neuerdings mit der Lehre der Kirche vereinbar. Bislang hat der Vatikan auf die Verweigerung nicht reagiert. 

Pater Tom Uzhunnalil befreit

Nach 18 Monaten in den Händen von Islamisten ist Pater Tom Uzhunnalil frei, dank Bemühungen des Sultans von Oman und der indischen Regierung. Am Tag nach seiner Befreiung floh Pater Tom nach Rom. Seine erste Bitte: In der Kapelle des Ordenshauses beten zu dürfen und die Beichte abzulegen. Danach besuchte er Papst Franziskus.

Der Salesianerpater war im Jemen aus dem Altersheim, das er als Geistlicher betreute, gekidnappt worden. Die Ordensschwestern und christliche Pflegekräfte wurden ermordet. Im Jemen herrscht seit Jahren Bürgerkrieg.

Ein Denkmal zu Ehren Papst Benedikts

In Regensburg hat Bischof Rudolf Voderholzer ein neues Denkmal eingeweiht: Das bronzene Kunstwerk vor der Schottenkirche erinnert an den Besuch von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006.  Erzbischof Georg Gänswein verlas ein Grußwort des emeritierten Papstes bei der feierlichen Veranstaltung.

Das bronzene Kunstwerk zeigt ein stilisiertes Haus, das auf einer Stele schwarzen Granits steht. Geschaffen hat es der niederbayerische Künstler Joseph Michael Neustifter. 

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